Tourismusbehörde warnt WM-Fans: Der Fluch der Rocky-Statue
„Lasst die Rocky-Statue in Ruhe – oder lebt mit den Konsequenzen!“ Mit einem Augenzwinkern, aber auch mit Ernst, warnt die Tourismusbehörde Visit Pennsylvania auf Instagram die Fans bei der Fußball-WM vor dem „Fluch der Rocky-Statue“, der schon mehrere Sportmannschaften traf.
Das bislang letzte Opfer: Ecuador. Vor dem WM-Spiel am Sonntag gegen die Elfenbeinküste stiegen Fans die Stufen vor dem Philadelphia Art Museum hinauf und hüllten das Denkmal des Boxers Rocky Balboa in ein gelbes Trikot ihrer Mannschaft. Der anschließende WM-Auftakt ging 0:1 verloren.
Fluch traf schon mehrere NFL-Teams
Die Statue, die 1982 für den dritten Teil der „Rocky“-Filmreihe erschaffen und später von Schauspieler Sylvester Stallone der Stadt geschenkt wurde, scheint kein Glücksbringer zu sein, wenn sie in fremden Farben leuchtet. NFL-Fans wissen das: Die Minnesota Vikings (2018), die New England Patriots (Super Bowl 2018) und die San Francisco 49ers (2023) – alle zogen ihr Team-Trikot über den Boxer, nur um kurz darauf Niederlagen zu kassieren.
Da noch fünf weitere WM-Spiele in Philadelphia ausgetragen werden, warnte die Behörde: „An die Delegationen von Brasilien, Haiti, Frankreich, Irak, Curaçao, Kroatien und Ghana: Pennsylvania heißt euch willkommen und wünscht euch viel Erfolg. Aber als gute Gastgeber weisen wir auf ein dokumentiertes Phänomen hin: den Fluch der Rocky Statue.“ Ecuador habe den Fehler begangen, Rocky neu einzukleiden. „Philadelphia freut sich, euch zu empfangen! (Aber Rocky braucht nicht euer Trikot).“ Am Freitag trifft Ex-Weltmeister Brasilien auf Außenseiter Haiti.



