Das fünfte Baby und kein Schlafmangel: „Man braucht einen Partner, der richtig Bock auf Kinder hat“
Mit 42 Jahren wird Nora Imlau zum fünften Mal Mutter – und erlebt die Babyzeit entspannt wie nie. Wir haben die Familienexpertin gefragt, was sie dieses Mal anders macht.
Von Maja Sommerhalder
Frau Imlau, vor drei Monaten sind Sie zum fünften Mal Mutter geworden und leiden trotzdem nicht unter Schlafmangel. Wie geht das denn?
Mir ist bewusst, dass diese Aussage provokant wirken kann. Gerade bei Eltern, die selbst sehr müde sind. Deshalb betone ich, dass wir sehr viel Glück haben mit unserem Baby. So ist das oft in der Elternschaft. Trotzdem kann man einiges dafür tun, um mit bestimmten Situationen umzugehen. So habe ich viel Erfahrung mit dem Thema Schlaf und gebe gerne weiter, was uns persönlich hilft.
Die Familienexpertin betont, dass eine gute Partnerschaft entscheidend ist: „Man braucht einen Partner, der richtig Bock auf Kinder hat.“ Sie selbst habe einen Ehemann, der sich gleichberechtigt um die Kinder kümmere. Dadurch könne sie sich nachts besser erholen, da sie sich die Betreuung teilen.
Zudem setzt Imlau auf eine flexible Schlafroutine. Statt starren Zeitplänen folge sie den Bedürfnissen des Babys und ihrer eigenen Müdigkeit. Auch das Stillen habe sie diesmal entspannter angehen lassen, was zu mehr Schlaf beigetragen habe.
„Ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen und Perfektionismus loszulassen“, erklärt die fünffache Mutter. Früher habe sie versucht, alles allein zu schaffen, heute delegiere sie Aufgaben und gönne sich Ruhepausen. Das mache einen großen Unterschied.
Ihr Rat an andere Eltern: „Vertraut auf eure Intuition und sucht euch Unterstützung, wenn ihr sie braucht. Es ist kein Zeichen von Schwäche, um Hilfe zu bitten.“



