Geheimtipps im Harz: Die außergewöhnlichsten Gasthäuser entdecken
Geheimtipps im Harz: Außergewöhnliche Gasthäuser

Im Harz locken überraschend günstige Preise und ein ungewöhnliches Ambiente Touristen an. TRAVELBOOK-Autor Robin Hartmann war vor Ort und stellt die schönsten Gaststätten vor, die er während seines Aufenthaltes besucht hat.

Gasthäuser mit besonderer Lage

Gut 500 Höhenmeter über Ilfeld liegt das „Hufhaus“ – ein Gasthaus, das wirkt, als sei die Zeit stehen geblieben. Der Ort existiert seit 1698, war Gestüt, Försterei und später DDR-Erholungsheim.

Zu den traditionsreichsten Adressen zählt das „Waldgasthaus Plessenburg“ bei Ilsenburg. Das ehemalige Jagdhaus von 1776 liegt mitten im Nationalpark Harz und ist seit Jahrzehnten eine beliebte Einkehr für Wanderer. Bekannt sind die urige Atmosphäre, Wildgerichte und die Erbsensuppe. In den Wintermonaten lassen sich bei den Wildtierfütterungen mit etwas Glück Hirsche und Rehe beobachten.

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Eine der spektakulärsten Lagen im Harz bietet die „Steinerne Renne“ bei Darlingerode. Direkt oberhalb des Hauses rauscht die Holtemme über eine Kaskade ins Tal. Gäste blicken von Terrasse und Brücke auf die markante Schlucht, die dem Ort seinen Namen gibt. Die Küche gilt als einfach, aber bodenständig.

Tolles Ambiente mit tierischem Ausblick

Auch die „Rabenklippe“ oberhalb von Bad Harzburg verbindet Natur und Gastronomie auf besondere Weise. Von der Sonnenterrasse reicht der Blick bis zum Brocken. Nach dem Essen können Besucher in einem benachbarten Gehege mit etwas Glück Luchse beobachten.

Von Hofladen bis Wildtierbesuch

Überzeugen kann die „Kaminstube“ in Rothesütte mit hausgemachten Kuchen und regionalen Spezialitäten. Die kleine Gaststätte ist nur wenige Tage pro Woche geöffnet und längst kein Geheimtipp mehr.

In Sophienhof setzt die „Ziegenalm“ auf Produkte aus eigener Herstellung. Besonders gefragt sind Käse, Eis und weitere Spezialitäten aus Ziegenmilch.

Eine seltene Spezialität

Den Abschluss der kulinarischen Reise bildet der „Brockenbauer“ in Tanne. Dort steht Fleisch vom Harzer Roten Höhenvieh auf der Karte. Die Rinderrasse galt in den 1980er-Jahren beinahe als ausgestorben, konnte jedoch erhalten werden. Heute leben wieder rund 1000 Mutterkühe auf den Harzer Weiden. Wer dort einkehrt, bekommt damit nicht nur ein Steak serviert, sondern auch ein Stück regionaler Geschichte.

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