Schiltberg – Die Premiere der Hofbergjugend in Schiltberg war ein voller Erfolg. Zum ersten Mal öffnete das neue Format seine Tore, und neben den etablierten Kräften waren es vor allem Neulinge, die für frischen Wind sorgten. Rund 80 Besucherinnen und Besucher erlebten einen Nachmittag, der mit innovativen Ideen und einer lockeren Atmosphäre überzeugte.
Ein neues Kapitel für die Jugendarbeit
Die Hofbergjugend ist ein Projekt, das aus der Initiative engagierter junger Menschen entstanden ist. Ziel ist es, Jugendlichen in der Region eine Plattform zu bieten, auf der sie sich kreativ einbringen können. Bei der Auftaktveranstaltung am vergangenen Samstag präsentierten sich verschiedene Arbeitsgruppen, die von Musik über Kunst bis hin zu nachhaltigen Projekten reichten. Besonders stolz zeigten sich die Organisatoren über die hohe Zahl an Teilnehmern, die erstmals aktiv dabei waren.
„Es ist großartig zu sehen, wie viele junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, sagte die Mitorganisatorin Anna Müller im Gespräch mit unserer Redaktion. „Die Neulinge bringen ganz neue Perspektiven ein, das belebt die Gemeinschaft ungemein.“ Müller betonte, dass die Premiere nur der Anfang sei und bereits weitere Aktionen geplant seien.
Vielfältiges Programm begeistert
Das Programm der Auftaktveranstaltung war breit gefächert. So gab es einen Workshop zum Thema Upcycling, bei dem die Teilnehmer aus alten Materialien neue Gegenstände herstellten. Parallel dazu fand ein Musikworkshop statt, bei dem die Jugendlichen erste Erfahrungen mit verschiedenen Instrumenten sammeln konnten. Ein Highlight war die Präsentation einer selbstgebauten Solaranlage, die von einem Team aus Schülern entwickelt wurde.
Die Resonanz war durchweg positiv. Viele Besucher lobten die entspannte Atmosphäre und die Möglichkeit, sich ungezwungen auszutauschen. „Hier wird man nicht nur bespaßt, sondern kann selbst aktiv werden“, erklärte der 16-jährige Lukas, der zum ersten Mal bei einem solchen Event teilnahm. Er habe sofort Lust bekommen, sich dauerhaft einzubringen.
Nachwuchsarbeit als Schlüssel für die Zukunft
Die Organisatoren sehen in der Hofbergjugend eine wichtige Investition in die Zukunft. „Jugendliche, die sich früh engagieren, bleiben oft auch im Erwachsenenalter aktiv“, so Müller. Man wolle langfristig eine feste Institution etablieren, die über die Gemeinde hinausstrahlt. Bereits jetzt denken die Verantwortlichen über Kooperationen mit Schulen und Vereinen nach, um noch mehr junge Menschen zu erreichen.
Die Premiere war laut den Veranstaltern ein voller Erfolg, und die Vorfreude auf die nächste Veranstaltung ist groß. Diese soll im Herbst stattfinden und unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Zukunft“ stehen. Interessierte können sich über die Website der Gemeinde oder direkt bei den Organisatoren melden.



