Ein Hund hat in Belcamp im US-Bundesstaat Maryland einen verheerenden Hausbrand ausgelöst, indem er versehentlich einen Toaster einschaltete. Der Vorfall ereignete sich am 10. Juli, als die Halter des Hundes nicht zu Hause waren. Die Überwachungskamera zeichnete auf, wie der Hund auf die Küchenzeile sprang und dabei den Toaster betätigte. Kurz darauf schlugen Flammen aus dem Gerät, und dichter Rauch füllte die Küche. Wenige Augenblicke später stand das gesamte Haus in Flammen.
30 Feuerwehrleute im Einsatz
Die örtliche Feuerwehr rückte mit 30 Einsatzkräften an. Nach etwa 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle, wie der US-Sender CBS berichtete. Der Familienhund Bo, der den Brand ausgelöst hatte, konnte von Nachbarn noch vor Eintreffen der Feuerwehr gerettet werden. Auch ein weiterer Hund namens Addie überlebte. Für den dritten Hund Dakota sowie zwei Hauskatzen kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie starben in den Flammen.
Schaden in Höhe von 200.000 US-Dollar
Ein Feuerwehrsprecher erklärte, dass die Überwachungsvideos entscheidend zur Ermittlung der Brandursache beigetragen hätten. Brennbare Materialien auf der Küchenzeile seien mit dem eingeschalteten Toaster in Kontakt gekommen und hätten Feuer gefangen. Die Behörden stufen den Vorfall als Unfall ein. Der Schaden am Haus wird auf rund 150.000 US-Dollar geschätzt, hinzu kommen 50.000 US-Dollar für beschädigten Hausrat – insgesamt umgerechnet etwa 175.000 Euro.
Haustiere als Brandursache
Brandschutzexperten zufolge sind Haustiere regelmäßig in ähnliche Vorfälle verwickelt. Laut dem US-Magazin People kommt es in den USA jährlich zu rund 1.000 Fällen, in denen Haustiere versehentlich Brände verursachen – meist durch das Einschalten von Küchengeräten, Umstoßen von Kerzen oder Beschädigen von Elektronik.



