Funke Mediengruppe: Mehr Lebensglück durch Kampf gegen den inneren Kritiker
Köln. Viele Menschen „reiben sich auf bis zum Burnout“, getrieben von einer inneren Stimme, die sie klein hält. Diese Stimme, der innere Kritiker, wird oft durch frühkindliche Prägungen genährt – meist unbewusst. Eine Kölner Psychoanalytikerin erklärt, wie wir diese belastenden Muster ablegen können.
Die Macht der frühen Kindheit
Manche Sätze aus unserer Kindheit hinterlassen tiefe Spuren, die uns ein Leben lang begleiten. Aussagen wie „Was sollen die Nachbarn denken?“, „Mädchen benehmen sich nicht so“ oder „Kein Grund zu heulen“ prägen unser Selbstbewusstsein, unsere Beziehungen und unsere Karrierechancen. Sie wirken wie eine feste Instanz, die unser Leben beeinflusst. In der Psychoanalyse wird diese leise Stimme als „innere Mutter“ bezeichnet.
Die „innere Mutter“: Wohlwollend oder kritisch?
„Sie ist ein Abbild unserer Erfahrungen mit unseren Bezugspersonen, hauptsächlich der Mutter beziehungsweise den Menschen, die sich früh um uns gekümmert haben“, erklärt die Kölner Psychologin und Psychoanalytikerin Nadiya Kroshka. Wenn wir Fürsorge und Liebe erfahren haben, ist sie wohlwollend. Gab es jedoch Ablehnung oder sogar Gewalt, kann sie sich in einen starken Kritiker verwandeln, der uns klein hält und unglücklich macht.
Den inneren Kritiker umprogrammieren
Die gute Nachricht: Man kann diese innere Instanz umprogrammieren und ins Positive umkehren. Die Expertin verrät, wie das geht. Mehr zum Thema Psychologie lesen Sie hier:
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Wieso prägt uns die „innere Mutter“ bis ins hohe Alter? Die Antwort darauf und praktische Tipps zur Befreiung vom inneren Kritiker finden Sie im vollständigen Interview.



