32,2 Prozent der Studierenden in Hamburg wohnen noch bei den Eltern – das ist fast genauso viele wie in privaten Mietwohnungen (29,9 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervor. Das Institut interviewte in den vergangenen drei Wintersemestern bundesweit mehr als 87.000 Studierende zu ihrer Wohnsituation und Mobilität. Für Hamburg liegen nun die detaillierten Ergebnisse vor.
Wohnformen im Überblick
Neben dem „Hotel Mama“ und privaten Mietwohnungen teilen 20,6 Prozent der Befragten ihre Wohnung mit anderen in einer Wohngemeinschaft. 11,9 Prozent leben in einem Studentenwohnheim. Damit zeigt sich eine hohe Vielfalt an Wohnformen in der Hansestadt.
Wohnortnähe zur Hochschule
59,7 Prozent der Hamburger Studierenden wohnen während des Semesters direkt am Hochschulort. Nur 5,0 Prozent der Befragten haben einen Anfahrtsweg von mehr als 50 Kilometern. Die meisten Studierenden sind also nah dran.
Verkehrsmittelwahl
Öffentliche Verkehrsmittel sind das wichtigste Fortbewegungsmittel: 84,1 Prozent der Studierenden in Hamburg nutzen Bus und Bahn für den Weg zur Hochschule. Das ist nach Berlin (88,1 Prozent) der zweithöchste Wert im Länderranking. 24,2 Prozent gehen regelmäßig zu Fuß, 20,9 Prozent fahren Fahrrad. Auto oder Motorrad nutzen 13,6 Prozent.
Die Ergebnisse zeigen, dass Hamburg für Studierende eine gut angebundene Stadt ist – sowohl was die Wohnsituation als auch die Mobilität betrifft.



