Berliner Dragqueen Kaey über CSD-Anschlag: „Wir lassen uns nicht unsichtbar machen“
Kaey: „Wir lassen uns nicht unsichtbar machen“

Der Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) am Samstagabend in Berlin hat die queere Community erschüttert. Die Dragqueen Kaey, die seit 2001 in Berlin lebt und sich politisch für die Rechte queerer Menschen einsetzt, äußerte sich zu dem Vorfall. „Wir lassen uns nicht unsichtbar machen“, sagte sie in einer Stellungnahme. Der Angriff ereignete sich während der traditionsreichen Parade, die jedes Jahr für die Akzeptanz und Sichtbarkeit von LGBTQ+-Menschen kämpft.

Kaey: Seit 2001 in Berlin aktiv

Kaey, bekannt aus der Berliner Dragszene, ist nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Aktivistin tätig. Sie betonte, dass der Anschlag die Gemeinschaft zwar treffe, aber nicht entmutigen werde. „Wir werden weiterhin sichtbar sein und für unsere Rechte kämpfen“, so Kaey. Die Dragqueen lebt seit 2001 in der Hauptstadt und hat sich dort einen Namen gemacht.

Laut dem Bericht von Helena Lang, Praktikantin, sei die Stimmung nach dem Anschlag gedrückt, aber kämpferisch. Viele Teilnehmer des CSD zeigten sich solidarisch. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat. Bislang gibt es keine offiziellen Angaben zu möglichen Tätern oder Motiven.

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Anschlag auf CSD: Queere Community zeigt Zusammenhalt

Der CSD in Berlin ist eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Europa. Der Anschlag am Samstagabend ereignete sich auf dem Höhepunkt der Feierlichkeiten. Augenzeugen berichten von Panik, aber auch von sofortiger Hilfe unter den Teilnehmern. Kaey appellierte an die Öffentlichkeit: „Lasst euch nicht von Hass spalten. Wir stehen zusammen.“

Die Dragqueen ist seit Jahren politisch aktiv und setzt sich unter anderem für die Gleichstellung von Trans- und queeren Menschen ein. Ihr Statement verbreitete sich schnell in den sozialen Medien und fand breite Unterstützung. Viele Prominente und Politiker verurteilten den Anschlag und sprachen der Community ihre Solidarität aus.

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