Lesermeinungen: Unfassbar, was sich die heutige Jugend alles rausnehmen darf
Berlin. Leserbriefe an die Berliner Morgenpost: Eine Auswahl von Zuschriften über den Müll in den Parks, die neue S-Bahn und Clan-Kriminalität. 09.06.2026, 06:00 Uhr
Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung sammeln im Görlitzer Park in den frühen Morgenstunden am Tag nach dem 1. Mai Altglas ein. © Carsten Koall/dpa | Carsten Koall
Zum Artikel „Berliner Parks durch Techno-Partys am 1. Mai stark beschädigt“ vom 5. Juni
Seit wann sind Parks dafür gedacht, Party zu machen oder zu grillen? Sofort verbieten! Parks sind Naherholungsgebiete und in denen sind die Grünflächen nicht zu betreten, auch nicht von Hunden. Gegrillt wird zu Hause. Zum Party machen hat man entweder einen Partykeller oder man geht in einen Club. Unfassbar, was sich die heutige Jugend alles rausnehmen darf, noch dazu ohne irgendwelche Leistungen zu erbringen. Dorothea Remats, per Facebook
Als Bezirksbürgermeister würde ich das einfach ein ganzes Jahr so liegen lassen. Vielleicht begreifen es die Leute dann im nächsten Jahr. Denis App, per Facebook
Unsere „Grünwähler“, „Klimaschutzbrüller“ und „CO2-Befürworter“. Steffen Cux Haselau, per Facebook
Eine Generation, die es gewohnt ist, dass man ihnen hinterherräumt. Eigentlich müsste alles liegen bleiben. Barbara Barbara, per Facebook
Man muss einfach endlich alles verbieten. Ein Zaun würde jeden Park schützen. Denn die Parks sind nicht für die Bürger da, die diese finanzieren. Sondern Parks sind da, um vor ihnen geschützt zu werden. Zaun drum herum! Stefan Siedler, per Facebook
Zum Artikel „S15 zum Hauptbahnhof: Berlins neue S-Bahn-Linie fährt nur fünf Minuten“ vom 4. Juni
Eine S-Bahn-Linie mit neun Jahren Verspätung, einer Planungszeit von vermutlich 20 Jahren und einer höchst beachtlichen Fahrzeit von fünf Minuten in Betrieb zu nehmen, kann sich nur eine Stadt leisten, die im Geld schwimmt. Dafür kann man sich natürlich herrlich feiern. Thomas K., per Mail
Zum Artikel „Diebstahl und Schwarzgeld: Kriminalität durch Berliner Clans nimmt wieder zu“ vom 5. Juni
Viel zu lange haben die Behörden und Verantwortlichen weggeschaut oder zu wenig unternommen, um dieser Kriminalität etwas entgegenzusetzen. Wie oft habe ich in der Vergangenheit von anderen Berichten gehört, in denen gewarnt wurde, dass sich diese Kriminalität ausbreiten wird. Gerade auch zur Geldwäsche wurde und wird immer noch gesagt, dass Deutschland ein Eldorado hierfür ist. Warum wird nicht mehr auf die Experten der Polizei, wie Herrn Jendro, gehört, die genau sagen können, wie man diesen Clans Einhalt gebieten kann? Und immer wieder kommt von den Linken die Kritik der Diskriminierung dieser Gruppen. Man muss das Kind auch beim Namen nennen dürfen. Auch die Justiz trägt zum Teil dazu bei, dass diese Gruppen weiter agieren können. Wenn ich lesen muss, dass ein 20-Jähriger für 75 Straftaten verantwortlich ist, frage ich mich, wer da wohl versagt hat. Auch die Forderung nach der Beweislastumkehr wird immer wieder vorgetragen. Hier ist der Gesetzgeber in der Verantwortung und sollte schnellstmöglich handeln, in Verbindung mit den Gerichten, die meist entscheiden müssen, woher das Geld von diesen Leuten kommt. Wenn irgend ein „Strohmann“ oder „-frau“ aus diesen Kreisen einen unnatürlichen Reichtum nicht belegen kann, muss zwangsläufig der Besitz eingezogen werden. Leider spielen auch Notare eine unrühmliche Rolle hierbei, die ja gerade Immobiliengeschäfte beurkunden müssen. Auch diese müssten sanktioniert werden, da sie als Erste von diesen unlauteren Geschäften erfahren und angehalten sind, so etwas der Justiz anzuzeigen. Unser Außenminister reist nach Mexiko, um dort den Drogenkartellen den Kampf anzusagen. Wichtiger wäre es hier im Lande, die zuständigen Behörden so aufzurüsten, dass dieses Zeug immer früher und im größeren Umfang abgefangen werden kann und damit der Kriminalität etwas der Boden entzogen wird. Joachim Jeserig, per Mail
Es ist doch kein Wunder, dass in unserer deutschen Hauptstadt die Clan-Kriminalität wieder zunimmt, schließlich wird hier kaum jemand ausgewiesen und abgeschoben. Stattdessen wird hier wie wild eingebürgert, obwohl die Voraussetzungen dafür oftmals nicht vorliegen. P. B. Knief, per Mail
Zum Artikel „Für 1000 Euro Kaltmiete gibt es in Berlin nun fast ein Zimmer weniger“ vom 3. Juni
Ich bin kein Vermieter und habe auch kein Wohneigentum. Ich wohne mit meiner Frau in der Eigentumswohnung unserer Vermieterin. Es wird immer suggeriert, dass bei einer Umwandlung in Eigentumswohnungen sofort Eigenbedarf angemeldet wird. Das ist kompletter Blödsinn. Zudem muss sich vermietetes Wohneigentum rechnen. Schon die Finanzbehörde verlangt einen Gewinn über die Gesamtlaufzeit, weil die Vermietung ansonsten Liebhaberei ist. Der Eigentümer muss Gewinn machen, weil mit dem Gewinn die Abzahlung der Finanzierung abgedeckt werden muss. Was in Berlin falsch läuft, ist die kurzfristige Vermietung möblierter Wohnungen oder gar Betten. Warum wird da nichts unternommen? Robin Krusche, per Mail
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