Während Borussia Dortmund am Sonntag zur Japan-Reise aufbricht, bleibt Sportdirektor Ole Book (40) in Dortmund zurück. Offiziell hat der Klub den Verzicht nicht begründet, doch nach BILD-Informationen gibt es einen klaren Grund: Book soll den Transfer von Konstantinos Karetsas (18) in den kommenden Tagen eintüten.
Book bleibt für Transfer-Verhandlungen in Deutschland
Der BVB will im Poker um das offensive Talent von KRC Genk keine Zeit verlieren. Wegen der neunstündigen Zeitverschiebung würde die Kommunikation mit Belgien von Japan aus erschwert. Deshalb bleibt Book in Deutschland und wird zeitnah erneut nach Genk reisen, um die Verhandlungen persönlich fortzusetzen. Zwischen beiden Klubs besteht weiterhin Gesprächsbedarf, vor allem bei der Ablöse.
Ablösesumme als Knackpunkt
Genk fordert rund 35 Millionen Euro für den 18-jährigen Griechen. Dortmund arbeitet daran, die Differenz mit Bonuszahlungen und einer passenden Zahlungsstruktur zu überbrücken. Die Zahlungsmodalitäten sollen die Verhandlungen erleichtern und eine Einigung noch in dieser Woche ermöglichen.
Spieler einig mit dem BVB
Mit dem Spieler selbst ist der BVB bereits weit. Karetsas hat seine Wechselbereitschaft signalisiert, die grundsätzlichen Vertragsmodalitäten sind abgestimmt. Der griechische Nationalspieler gilt intern als absoluter Wunschkandidat für die Offensive. Nach dem Abgang von Julian Brandt soll er mehr Kreativität ins Dortmunder Spiel bringen. Die Verantwortlichen beschäftigen sich seit langer Zeit intensiv mit dem 18-Jährigen, der als eines der größten Talente Europas gehandelt wird.
Zeitplan und Nachreise
In Dortmund wächst die Hoffnung, den Transfer bereits in der kommenden Woche über die Bühne zu bringen. Ziel ist eine schnelle Einigung mit Genk, dann Medizincheck und Vertragsunterschrift. Eine Nachreise des 18-Jährigen zur Mannschaft nach Japan gilt jedoch nach BILD-Informationen als nahezu ausgeschlossen. Stattdessen soll Karetsas nach erfolgreichem Abschluss erst nach der Asien-Reise zum BVB stoßen, die etwa zwei Wochen dauert. Der BVB plant, das Talent dann langsam an das Team heranzuführen und ihm die nötige Eingewöhnungszeit zu geben.



