Lilly, eine junge Frau, deren Leidenschaft dem Fußball galt, erlebte in ihrem Verein das Schlimmste: Sie wurde vergewaltigt. In einem Interview mit dem Youtube-Kanal „lauraemelytalks“ berichtet sie offen über die Tat. „Für mich war klar, ich muss darüber reden“, sagt Lilly. Sie möchte anderen Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind und dass es möglich ist, sich aus der Opferrolle zu befreien.
Der Albtraum im geliebten Verein
Der Fußballverein war für Lilly ein Ort der Freude und Gemeinschaft. Doch dann wurde ausgerechnet dort ihr schlimmster Albtraum wahr. Die Vergewaltigung ereignete sich im Umfeld des Vereins, wie sie schildert. Die genauen Umstände und der Täter werden in dem Video nicht näher benannt. Lilly betont jedoch, dass sie sich entschlossen habe, das Schweigen zu brechen, um anderen Mut zu machen.
Von der Opferrolle zur Überlebenden
Lillys Geschichte reiht sich in eine Serie von Berichten über sexualisierte Gewalt im Sport ein. Sie selbst bezeichnet sich heute als „Überlebende“, nicht mehr als Opfer. „Ich bin heute Überlebende, nicht mehr Opfer“, sagt sie. Dieser Wandel sei ein langer Prozess gewesen, der durch das Reden über das Erlebte möglich wurde. Sie hofft, dass ihr Beispiel andere ermutigt, ebenfalls Hilfe zu suchen und sich zu öffnen.
Unterstützung für Betroffene
Das Video, das am 14. Juli 2026 veröffentlicht wurde, ist Teil einer Reihe, in der Betroffene von sexualisierter Gewalt berichten. Lillys Botschaft ist klar: Es ist wichtig, über das Erlebte zu sprechen, um Heilung zu finden und andere zu unterstützen. Sie appelliert an Vereine und Verbände, mehr für den Schutz von Sportlerinnen und Sportlern zu tun.



