Makkabi Frankfurt eröffnet 21-Millionen-Campus: „Sorge um die Zukunft“
Makkabi Frankfurt eröffnet 21-Millionen-Campus

Es ist ein Tag der Freude. Und ein Tag, der für viele lange unvorstellbar schien. Nach mehr als 40 Jahren ohne eigene sportliche Heimat hat der jüdische Sportverband Makkabi Frankfurt seinen neuen Campus eröffnet. Die Mega-Anlage, die rund 21 Millionen Euro gekostet hat, soll eine neue Ära für den Verein einläuten.

Ein neues Zuhause für Makkabi Frankfurt

Der neue Campus erstreckt sich über eine Fläche von mehreren tausend Quadratmetern und bietet modernste Sporteinrichtungen. Dazu gehören unter anderem ein Fußballplatz, eine Leichtathletikanlage, mehrere Tennisplätze sowie ein Vereinsheim. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden, öffentliche Mittel und Eigenleistungen des Vereins.

„Ich sorge mich um die Zukunft“

Präsident Alon Meyer zeigte sich bei der Eröffnung emotional. „Es ist ein großer Schritt für unseren Verein, aber ich sorge mich um die Zukunft“, sagte er. Meyer betonte, dass der Campus nicht nur ein Ort des Sports, sondern auch ein Symbol für jüdisches Leben in Frankfurt sei. Er appellierte an die Gesellschaft, den Verein weiterhin zu unterstützen.

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Hintergründe zur Mega-Anlage

Die Planungen für den Campus begannen vor rund zehn Jahren. Makkabi Frankfurt war lange Zeit auf fremde Sportstätten angewiesen, was die Trainingsbedingungen erschwerte. Mit dem neuen Campus erhofft sich der Verein eine bessere Integration und Förderung des Nachwuchses. Die Anlage soll auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden.

Die Eröffnung wurde von zahlreichen Gästen aus Politik und Sport begleitet. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) würdigte den Einsatz des Vereins und betonte die Bedeutung des Campus für die Stadt. „Makkabi Frankfurt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Sportlandschaft“, so Josef.

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