Der wöchentliche Newsletter des Handelsblatts plädiert für mehr Optimismus und schlägt vor, sich bewusst mit positiven Nachrichten zu beschäftigen. Statt sich durch schlechte Meldungen zu scrollen, solle man inspirierende Geschichten suchen. Die stellvertretende Ressortleiterin Wochenende & Report, Julia Beil, schreibt: „Mit Offenheit und Neugier schafft man es manchmal sogar bis in eine Keynote-Rede des Nvidia-Chefs Jensen Huang vor 30.000 Menschen.“ Als Beispiel nennt sie den 68-jährigen Hobbybrauer Gerhard Erschwendner, der mithilfe von KI sein Bier produziert, obwohl er vorher keine Programmierkenntnisse hatte.
Ein Bier geht um die Welt
Gerhard Erschwendner aus einem Schweizer Dorf erlebte im Frühling, wie Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Entwicklerkonferenz des Chipkonzerns in Kalifornien sein Bier erwähnte. „Das bin i“, entfuhr es ihm, als er sich in einem Zürcher Kino aus den Lautsprechern hörte. Wie es dazu kam, dass ein Pensionär einen der mächtigsten CEOs der Welt für sein Bier begeisterte, berichtet Katrin Terpitz im Handelsblatt.
Hoffnung im Land der schlechten Laune
Eine weitere optimistische Geschichte handelt von den Unternehmern Alex Ziegler und Maximilian Wörner aus Baden-Württemberg. Sie haben eine Industrieanlage in Deutschland errichtet – trotz der oft prophezeiten Deindustrialisierung. Sven Prange hat die beiden Schwaben gefragt, woher ihr Optimismus kommt. Ziegler und Wörner bauen mit Robotern ein Holzhaus und setzen damit ein Zeichen für den Industriestandort Deutschland.
Vom Rathaus in die Downing Street
Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gewinnen weltweit an nationaler Bedeutung, wie das Beispiel des ehemaligen Bürgermeisters von Manchester, Andy Burnham, zeigt, der bald britischer Premier werden könnte. Die Korrespondenten des Handelsblatts erklären, wo Stadtoberhäupter zu Führungsfiguren aufsteigen.
Der Hahn ist zu
In München ist Privatleuten ab sofort das Rasensprengen, Autowaschen und Pool-Befüllen verboten. Der Newsletter diskutiert, ob diese Regelung wirklich hilft und wie Wasser ökonomisch sinnvoll verteilt werden kann.
Rätselaufgabe Studienfach
Junge Menschen weltweit fürchten, dass KI ihnen die Einstiegsjobs wegnimmt. Lina Knees beantwortet anhand umfangreicher Datensätze aus Deutschland und den USA, was Schulabgänger heute studieren sollten, um auf dem Jobmarkt Chancen zu haben.
Männer müssen draußen bleiben
Der Verlag Vani Verlag, gegründet von Vanessa Göcking, verlegt nur Frauen, die sich noch keinen Namen als Schriftstellerinnen gemacht haben. Trotz dieser ungewöhnlichen Strategie landet der Verlag einen Bestseller nach dem anderen. Sebastian Dalkowski porträtiert die Gründerin.
100 Jahre Tradition: McKinsey
Der Beratungskonzern McKinsey wird 100 Jahre alt. Tanja Kewes analysiert den Mythos McKinsey: Worauf basiert der Erfolg und was sind die Schattenseiten? Der Name McKinsey stehe für die prestigeträchtigste Beratung der Welt.
Achtung, Anlegerfalle!
Ulf Sommer warnt vor Aktien der großen deutschen Autobauer. Trotz niedriger Bewertungen und hoher Dividendenrenditen seien viele Anleger nicht überzeugt. Er analysiert die Gründe.
Warum arbeiten so wenige Steuerberater sinnvoll?
Kolumnist Felix Oldenburg kritisiert, dass Steuerberater oft nur die Steuerlast minimieren, statt beim Geben zu helfen. Er sieht Bedarf bei Gemeinnützigkeit und Impact-Investing.
Warum gibt es immer noch Bargeld?
Bargeld koste Deutschland rund 20 Milliarden Euro pro Jahr. Nell Rubröder erklärt in einem Video, welchen Wert Bargeld schafft und warum es weiterhin genutzt wird.



