In Teilen Norddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schweren Unwettern gewarnt. Besonders betroffen sind Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Warnung gilt seit dem späten Abend und beinhaltet eine akute Lebensgefahr durch Blitzeinschläge.
Betroffene Landkreise in Niedersachsen
In Niedersachsen sind die Landkreise Cuxhaven, Stade und Harburg sowie die Kreise Diepholz, Verden und Nienburg/Weser von den Unwettern betroffen. Dies teilte der DWD gegen 19 Uhr mit. Die Bürger in diesen Regionen werden dringend aufgefordert, Schutz in festen Gebäuden zu suchen.
Unwetter auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
In Schleswig-Holstein erwartet der DWD Unwetter in den Kreisen Pinneberg und Steinburg. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Landkreis Ludwigslust-Parchim betroffen. Auch dort kommt es zu heftigem Regen, Gewittern und Hagel. Die Warnung gilt bis auf Weiteres.
Nach Angaben des DWD besteht Lebensgefahr aufgrund von Blitzeinschlägen. Der Wetterdienst rät den Bürgern dringend, Schutz in Gebäuden zu suchen und sich nicht im Freien aufzuhalten. Besonders gefährdet sind exponierte Orte wie Hügel, Gewässer und offene Felder.
Empfehlungen des DWD
Der DWD empfiehlt, während der Unwetter Fenster und Türen geschlossen zu halten, elektrische Geräte vom Netz zu nehmen und auf Telefonate mit Festnetzanschlüssen zu verzichten. Bei Blitzeinschlag in der Nähe sollte man sich sofort in die Hocke begeben, um die Standfläche zu verkleinern.
Die Unwetterfront zieht langsam weiter. Es wird erwartet, dass die Gewitter in den nächsten Stunden nach Osten abziehen. Dennoch bleibt die Lage angespannt. Die Behörden bitten, die Warnungen ernst zu nehmen und unnötige Wege zu vermeiden.



