Waschbär im strömenden Regen: Paddler retten erschöpftes Tier in Texas
Paddler retten erschöpften Waschbären in Texas

Zwei Paddler in Austin, Texas, erlebten am Wochenende eine tierische Überraschung. Während eines heftigen Regengusses entdeckten sie mitten im Fluss einen Waschbären, der offenbar gegen die Strömung ankämpfte. Die Tiere sind zwar hervorragende Schwimmer, doch in diesem Fall schien das Wasser einfach zu viel für das kleine Tier zu sein.

Paddler werden zu Lebensrettern

Die beiden Kanufahrer, die auf dem Colorado River unterwegs waren, bemerkten den Waschbären, als er verzweifelt versuchte, über Wasser zu bleiben. Sie steuerten ihr Boot vorsichtig auf das Tier zu und zogen es an Bord. Der Waschbär war sichtlich erschöpft und zitterte vor Kälte. Die Paddler brachten ihn ans Ufer, wo er sich nach kurzer Zeit erholte und schließlich in die Büsche verschwand.

Waschbären sind gute Schwimmer – aber nicht bei Hochwasser

Waschbären gelten als ausgezeichnete Schwimmer und können problemlos mehrere hundert Meter im Wasser zurücklegen. Allerdings können starke Strömungen und hohe Wellen, wie sie bei Unwettern auftreten, auch für sie zur Gefahr werden. In diesem Fall hatte der Regen den Fluss anschwellen lassen, was dem Waschbären offenbar zu schaffen machte.

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Die Rettung wurde von einem der Paddler auf Instagram unter dem Account @no_tresbassing geteilt und erlangte schnell Aufmerksamkeit. In den Kommentaren zeigten sich viele Nutzer erleichtert über den glücklichen Ausgang. Ein User schrieb: „Großartig, dass ihr geholfen habt! Diese kleinen Kerle haben es nicht leicht bei dem Wetter.“

Unwetter in Texas: Auch Menschen in Gefahr

Die Region um Austin wurde in den vergangenen Tagen von heftigen Regenfällen heimgesucht, die zu Überschwemmungen führten. Auch für Menschen bestand teilweise Lebensgefahr, da Straßen überflutet wurden und Autos im Wasser stecken blieben. Die Rettung des Waschbären war ein kleiner Lichtblick inmitten der Unwetter-Chaos.

Die Paddler selbst äußerten sich bescheiden: „Wir haben nur getan, was jeder tun würde. Das Tier war in Not, da mussten wir helfen.“

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