Der deutsche Fußballweltmeister von 2014, Lukas Podolski, erhebt schwere Vorwürfe gegen ein Kölner Krankenhaus. Nach dem Tod seiner geliebten Großmutter Helene im Dezember wurde ihr Ehering und weiterer Goldschmuck aus dem St.-Elisabeth-Krankenhaus gestohlen. Podolski spricht von einer „absoluten Sauerei und einem Skandal“.
Letzter Wunsch der Oma nicht erfüllt
Besonders schmerzhaft für die Familie: Die Großmutter hatte ausdrücklich gewünscht, mit ihrem Ehering beerdigt zu werden. „Das war ihr wichtig, meine Familie und ich hatten das darum deutlich beim Krankenhaus hinterlegt. Es tut mir weh, dass ihr dieser letzte Wunsch nicht erfüllt werden konnte“, so Podolski gegenüber der „Bild“-Zeitung.
Kein Einzelfall: Auch im Seniorenheim wurde Oma bestohlen
Podolski betont, dass der Diebstahl kein Einzelfall sei. Bereits im Seniorenheim sei seine Großmutter beklaut worden. Er warnt Angehörige davor, Wertgegenstände im Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen zu lassen: „Dort ist nichts mehr sicher.“
Krankenhaus reagiert nicht angemessen
Die Klinik habe den Vorfall auch Monate später nicht aufgeklärt. „Wir haben das Krankenhaus darauf hingewiesen. Als Antwort bekamen wir lediglich, sie müssten das prüfen“, sagte der 41-Jährige. Diese Reaktion halte er für äußerst unangemessen und unwürdig. Die ganze Angelegenheit sei „eine Schande“.
Eine Sprecherin des St.-Elisabeth-Krankenhauses äußerte sich auf Nachfrage der „Bild“ nicht zu dem Vorfall, mit Verweis auf Persönlichkeits- und Datenschutz. Sie dementierte jedoch nicht, dass sich die Ereignisse so zugetragen haben.



