Seehundbabys Ernie und Bert in Norddeich gerettet
Seehundbabys Ernie und Bert gerettet

Große Kulleraugen, tapsige Flossen – und ein trauriges Schicksal. Die Seehund-Babys Ernie und Bert wurden mutterlos an der Nordsee gefunden. In der Seehundstation Norddeich beginnt für die beiden Heuler jetzt eine zweite Chance.

Fund an der Nordsee

Die beiden jungen Seehunde, liebevoll Ernie und Bert genannt, wurden ohne ihre Mutter an der Nordseeküste entdeckt. Solche Fälle sind leider keine Seltenheit: Heuler, so nennt man die Jungtiere, verlieren oft durch Stürme oder menschliche Störungen den Kontakt zu ihrer Mutter. Ohne Hilfe hätten die beiden keine Überlebenschance gehabt.

Aufnahme in der Seehundstation

Die Seehundstation Norddeich, bekannt für ihre engagierte Arbeit im Artenschutz, nahm die beiden Heuler umgehend auf. Hier werden sie rund um die Uhr versorgt und aufgepäppelt. Die Station verfügt über erfahrene Tierpfleger, die sich liebevoll um die kleinen Robben kümmern. Ziel ist es, die Tiere so weit zu stärken, dass sie später wieder in die freie Wildbahn entlassen werden können.

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Eine zweite Chance für Ernie und Bert

Für Ernie und Bert bedeutet die Rettung eine zweite Lebenschance. In den kommenden Wochen werden sie mit einer speziellen Milchnahrung gefüttert und langsam an feste Nahrung gewöhnt. Die Pfleger beobachten ihr Verhalten genau, um sicherzustellen, dass sie sich normal entwickeln. Sobald sie kräftig genug sind und selbstständig jagen können, stehen die Chancen gut, dass sie in die Nordsee zurückkehren.

Die Seehundstation Norddeich appelliert an alle Strandbesucher, gefundene Heuler nicht anzufassen, sondern sofort die zuständigen Behörden zu informieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Tiere professionelle Hilfe erhalten.

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