Am Montag sind sieben Menschen von einem sinkenden Floß auf dem Bodensee gerettet worden. Das Floß war im Bereich der Rheinmündung bei stürmischem Wetter voll Wasser gelaufen und drohte zu sinken, wie die Polizei mitteilte. Trotz einer Starkwindwarnung waren die Abenteurer auf den See gefahren.
Rettungsaktion mit Wasserpolizei und Feuerwehrboot „Föhn“
Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und des Feuerwehrbootes „Föhn“ wurden alarmiert. Sie konnten die sieben Personen rechtzeitig an Bord bringen, wobei einige bereits aus dem Wasser gezogen werden mussten. Die Rettungskräfte handelten schnell und professionell, um Schlimmeres zu verhindern.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, wie die Polizei weiter mitteilte. Die genauen Umstände, warum das Floß trotz der Wetterwarnung auslief, sind noch unklar. Die Behörden mahnen zur Vorsicht bei starkem Wind auf dem Bodensee.
Starkwindwarnung am Bodensee: Gefahren für Wasserfahrzeuge
Die Starkwindwarnung war zum Zeitpunkt des Unglücks aktiv. Solche Warnungen werden ausgegeben, wenn mit Windböen zu rechnen ist, die für kleine Boote und Flöße gefährlich werden können. Das Floß war bereits mit Wasser vollgelaufen, was die Situation zusätzlich verschärfte.
Die Rettungsaktion zeigt, wie wichtig die Arbeit der Wasserpolizei und der Feuerwehr ist. Das Feuerwehrboot „Föhn“ ist speziell für Einsätze auf dem Bodensee ausgerüstet und kann auch bei schwierigen Bedingungen schnell helfen.
Keine Verletzten, aber Lehren aus dem Vorfall
Glücklicherweise endete der Einsatz ohne Verletzte. Dennoch sollten Wassersportler die Warnhinweise ernst nehmen und bei Sturm besser an Land bleiben. Die Polizei appelliert, Wetterwarnungen zu beachten und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden.
Der Bodensee ist bekannt für seine oft plötzlich wechselnden Wetterbedingungen. Gerade im Herbst können starke Winde auftreten, die selbst für erfahrene Wassersportler gefährlich werden. Die Behörden raten, vor der Fahrt die Wetterlage zu prüfen und bei Warnungen auf das Auslaufen zu verzichten.



