Erfolge im Hobbysport: Staunen statt Verzweifeln an Zielzeiten
Staunen statt Verzweifeln: Erfolge im Hobbysport

In der aktuellen Wettkampfsaison erleben viele Hobbyathleten Enttäuschungen über verpasste Zielzeiten. Doch Kolumnist Thorsten Firlus rät dazu, das eigene Erleben mehr zu würdigen als die reine Leistungszahl. Statt über nicht erreichte Zeiten zu verzweifeln, sollten Sportler über das staunen, was sie tatsächlich geschafft haben.

Selbstkritik nach dem Wettkampf

Auf Plattformen wie LinkedIn teilen viele Hobbysportler ihre Erfahrungen von Trailläufen oder Ironman-Wettkämpfen. Oft steht dabei die Analyse des Misserfolgs im Vordergrund: Stellschrauben werden identifiziert, Trainingspläne angepasst. Firlus kennt diese Muster aus eigener Erfahrung. „Einen Marathon, den man mit der Zielzeit XY startet, und man landet dann weit dahinter“, beschreibt er die typische Situation. Gründe seien vielfältig: zu warmes Wetter, ausgefallene Pacemaker, falsche Ernährung oder mangelndes Training.

Scheitern als Gewissheit

Nach Ansicht des Kolumnisten ist eines sicher: „Es wird etwas schiefgehen.“ Er kenne keinen Hobbysportler, der alle geplanten Leistungen stets zu 100 Prozent abrufen konnte. Dieses Scheitern sei normal und müsse nicht als Niederlage bewertet werden. Vielmehr gehe es darum, den eigenen Erfolg neu zu definieren – nicht über die Zeit, sondern über das Erlebte.

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Firlus betont, dass die Freude am Sport und die persönliche Entwicklung wichtiger seien als das Erreichen einer bestimmten Zielzeit. „Staunen Sie besser über sich selbst“, lautet sein Appell. Wer sich auf das konzentriere, was er geschafft habe, könne mehr Zufriedenheit aus dem Sport ziehen.

Ein Perspektivwechsel

Der Kolumnist plädiert für einen grundlegenden Perspektivwechsel: Statt sich von gesetzten Zielen unter Druck setzen zu lassen, sollten Hobbyathleten den Wert des eigenen Tuns erkennen. Jeder Wettkampf biete die Chance, an sich zu wachsen – unabhängig von der Uhr. Diese Haltung helfe, Enttäuschungen zu vermeiden und die eigene Leistung wertzuschätzen.

Firlus‘ Erfahrung zeigt: Wer das Staunen über sich selbst kultiviert, findet mehr Erfüllung im Sport. Die Zielzeit ist nicht das einzige Maß für Erfolg. Vielmehr zählt der Weg dorthin – mit all seinen Höhen und Tiefen.

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