Eine ausgelassene Feier zum Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft durch die spanische Nationalmannschaft endete in einer Kleinstadt in Spanien tragisch. Ein 13-jähriger Junge kam ums Leben, als die zentrale Steinsäule eines Brunnens unter dem Gewicht mehrerer Jugendlicher umstürzte und auf ihn fiel. Die Stadtverwaltung ordnete dreitägige Trauer an und ließ die Flaggen auf halbmast setzen.
Unfallhergang und Opfer
Der Unfall ereignete sich am späten Abend des 25. Juli, als Hunderte Menschen den Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Frauen-WM feierten. Nach Angaben der Regionalzeitung „Diario de Salamanca“ und anderer Medien, die sich auf die Stadtverwaltung beriefen, kletterten mehrere Jungen auf die Steinsäule des Brunnens auf dem zentralen Platz der Stadt. Die Säule, die etwa drei Meter hoch war, gab unter dem Gewicht nach und stürzte um. Dabei wurde der 13-Jährige getroffen und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Verletzte und Reaktion der Stadt
Zwei weitere Personen erlitten Verletzungen, als die Steinsäule auf die Menge fiel, die sich im Wasser des Brunnens befand. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, ihre Verletzungen sind jedoch nicht lebensbedrohlich. Die Stadtverwaltung reagierte umgehend: Bürgermeister José Luis Sánchez ordnete eine dreitägige Trauerzeit an, die bis einschließlich Mittwoch andauert. Alle öffentlichen Gebäude hissten die Flaggen auf halbmast. In einer Stellungnahme sprach der Bürgermeister den Angehörigen des Opfers sein tiefstes Beileid aus und betonte, dass die Stadt in tiefer Trauer sei.
Hintergrund der Feierlichkeiten
Die Feierlichkeiten zum WM-Sieg Spaniens waren landesweit mit großer Begeisterung aufgenommen worden. In vielen Städten und Gemeinden fanden spontane Zusammenkünfte statt. Die Kleinstadt, deren Name nicht genannt wurde, hatte ein öffentliches Public Viewing organisiert, nach dessen Ende die Feier auf den zentralen Platz verlagert wurde. Die Behörden ermitteln nun, ob Sicherheitsvorkehrungen ausreichend waren. Experten weisen darauf hin, dass Brunnen und Denkmäler oft nicht für das Besteigen durch Menschenmengen ausgelegt sind.
Die Tragödie überschattet die Freude über den sportlichen Erfolg und wirft Fragen nach der Sicherheit bei öffentlichen Feiern auf. Die Stadtverwaltung kündigte an, die Umstände des Unglücks genau zu untersuchen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.



