Traktor-Unfall in Österreich: Vater (†) und Tochter (6) sterben
Traktor-Unfall: Vater und Tochter (6) sterben in Österreich

Im österreichischen Dorf Satteins in Vorarlberg hat ein tragischer Traktor-Unfall das Leben eines Vaters und seiner sechsjährigen Tochter gefordert. Die Mutter entdeckte die Verunglückten nach stundenlanger Ungewissheit. Die Hilfsbereitschaft für die Hinterbliebenen ist enorm: Eine Spendenaktion sammelte bereits über 550.000 Euro.

Unfallhergang: Traktor kippt auf abschüssiger Wiese

Am Dienstag war der nur Marcel genannte Mann mit seinen beiden Kindern entlang einer abschüssigen Wiese unterwegs. Plötzlich geriet der Traktor samt schwerem Anhänger ins Rutschen, kippte um und überschlug sich mehrfach. Dabei starben der Vater und die sechsjährige Klara. Eine Schwester namens Anna (4) wurde schwer verletzt, konnte aber inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Das Unglück blieb über Stunden unbemerkt, da es sich in abgelegenem Gebiet ereignete. Als die Mutter Sarah (36) sich Sorgen machte, machte sie sich auf die Suche und fand die Verunglückten. Sie wählte den Notruf. Die Helfer rückten mit einem Großaufgebot an, darunter zwei Hubschrauber. Für Marcel und Klara kam jede Hilfe zu spät, Anna wurde in ein Krankenhaus geflogen und später entlassen.

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Hilfsbereitschaft: Spendenaktion sammelt über 550.000 Euro

Für die Mutter und die überlebende Tochter wurde bei GoFundMe eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Dort heißt es: „Was als schöner Familienabend mit Freunden beim Zelten begann, endete in einer Tragödie, die das Leben einer Familie von einem Augenblick auf den anderen für immer veränderte.“ Die Hilfsbereitschaft ist riesig: Bislang kamen über 550.000 Euro zusammen. „Kein Geld der Welt kann Marcel und Klara zurückbringen. Doch gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Sarah und Anna diese schwere Zeit nicht auch noch mit existenziellen finanziellen Sorgen bewältigen müssen.“

Feuerwehr: „Einsätze, die uns an unsere Grenzen bringen“

Wie sehr der Unfall den Ort mitgenommen hat, wird am Einsatzbericht der Feuerwehr von Satteins deutlich: „Es gibt Einsätze, die uns als Retter an unsere Grenzen bringen – und es gibt Momente, die uns mitten ins Herz treffen und sprachlos zurücklassen.“ Weil die Kameraden am Unfallort ein so enges Verhältnis zu den Verstorbenen hatten, wurde die Bergung von Feuerwehrleuten aus dem benachbarten Frastanz übernommen.

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