Nach dem folgenschweren Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería haben die spanischen Behörden alle 13 Todesopfer identifiziert. Wie das für die Koordinierung der gerichtsmedizinischen Arbeiten zuständige Gremium mitteilte, kamen sieben Briten, drei Belgier, eine Französin, eine US-Bürgerin und ein Spanier ums Leben.
DNA-Analysen zur Identifizierung stark entstellter Leichen
Die Rettungskräfte hatten zwölf Leichen geborgen, die durch die Flammen so stark entstellt waren, dass zu ihrer Identifizierung genetische Proben herangezogen werden mussten. Bei dem 13. Opfer handelt es sich um eine 93-jährige Britin, die am Sonntag im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Das Feuer war am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos ausgebrochen, mutmaßlich ausgelöst durch ein herabgestürztes Stromkabel.
Großflächige Zerstörung und Evakuierungen
Bei dem Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería waren tausende Hektar Land niedergebrannt. Etwa 1500 Menschen mussten das Gebiet im Süden des Landes zwischenzeitlich verlassen. In der Gegend leben zahlreiche Ausländer, darunter viele Briten. Die Behörden gehen davon aus, dass das Feuer durch ein defektes Stromkabel ausgelöst wurde. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Tage, und die Einsatzkräfte hofften auf Regen, um die Flammen endgültig zu löschen.



