Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat die Sicherheitsmaßnahmen beim Christopher Street Day (CSD) am Wochenende nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag als sehr gut verteidigt. „Wir haben beim CSD eine hohe Sicherheit gehabt“, sagte Wegner am Nachmittag in der Nähe des Tatorts. Der Täter habe die Strecke des CSD nicht erreicht. „Dort ist der Täter nicht drauf gekommen, weil die Polizei und die Sicherheitsbehörden diesen Christopher Street Day abgesichert haben.“
Details zum Vorfall
Bei dem Anschlag, der sich rund 400 Meter vom CSD-Umzug entfernt ereignete, wurden mehrere Menschen verletzt. Wegner betonte, dass die Sicherheitsvorkehrungen der Polizei verhindert hätten, dass der Angreifer in die Menschenmenge des CSD eindringen konnte. „Aber rund 400 Meter daneben sind immer noch Besucherinnen und Besucher, viele Menschen, die die Veranstaltung verlassen haben oder wieder hingehen wollten“, fügte er hinzu. Er sprach den Opfern sein Mitgefühl aus und hob die Arbeit der Einsatzkräfte hervor.
Reaktionen und Folgen
Der CSD in Berlin ist eine der größten Veranstaltungen der LGBTQ+-Community in Deutschland. Der Vorfall hat bundesweit Bestürzung ausgelöst. In mehreren Städten fanden Mahnwachen statt, darunter in Frankfurt und Erfurt. Wegner rief dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und weiterhin für Toleranz und Demokratie einzustehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Sicherheitsmaßnahmen für kommende Veranstaltungen überprüft.



