133. Hahnrupfen in Burg: Reiter kämpfen um Erntekönig-Titel
133. Hahnrupfen: Reiter küren Erntekönig

Zum 133. Mal ist in Burg im Spreewald das traditionelle Hahnrupfen gefeiert worden. Bei diesem sorbischen und wendischen Brauch versuchen Reiter in einem Wettkampf, einem toten Hahn den Kopf abzureißen. Der Hahn hängt kopfüber in einer mit Eichenlaub geschmückten Pforte, durch die die Teilnehmer auf ihren Pferden reiten. Der Sieger wird zum Erntekönig erklärt, während diejenigen, die die Flügel erwischen, die zweite und dritte Position belegen.

Der Sieg des Max Lehmann

Erntekönig von Burg wurde in diesem Jahr der 18-jährige Fleischer-Azubi Max Lehmann. Auf dem Pferd Erwin reitend, gelang es ihm, den Kopf des toten Hahns zu fassen. Bereits seine Eltern waren in der Burger Jugend aktiv, und auch sein Vater ist beim Hahnrupfen geritten. Der Sieg ist eine besondere Ehre in der Gemeinschaft.

Ein Brauch mit langer Tradition

Das Hahnrupfen ist ein tief verwurzelter Brauch in der sorbischen und wendischen Kultur der Spreewaldregion. Es symbolisiert den Kampf um die Ernte und den Übergang zur Erntezeit. Der Wettkampf in Burg ist einer von mehreren lokalen Wettbewerben dieser Art, die jedes Jahr stattfinden. Die Tradition wird seit Generationen gepflegt und zieht viele Zuschauer an.

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Ausblick auf das Superkokot

Ende September findet ein weiterer Wettbewerb statt, das sogenannte Superkokot. Dabei wird ein überregionaler Sieger gekürt, der sich gegen die besten Reiter aus den umliegenden Orten behaupten muss. Der Wettkampf in Burg dient als wichtiger Qualifikationswettbewerb für dieses Ereignis. Die Vorfreude auf das Superkokot ist bereits groß.

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