Weltkriegsbombe in Potsdam entschärft: 6500 Bewohner evakuiert
Weltkriegsbombe in Potsdam entschärft: 6500 evakuiert

Am Dienstagmittag war gegen 12.15 Uhr ein lauter Knall zu hören. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte den Zünder einer 250 Kilogramm schweren Bombe US-amerikanischer Bauart gesprengt. Der Blindgänger war vor einigen Tagen über dem Eiskeller der ehemaligen Brauerei am Brauhausberg entdeckt worden, auf einer Brache neben dem Schwimmbad Blu.

Entspannter Einsatz trotz großem Sperrkreis

Die Aufstellung des Sperrkreises war aufwendig, verlief jedoch recht unkompliziert. Rund 6500 Bewohner waren von der Evakuierung betroffen. Trotz der Größe des Sperrbereichs blieb die Lage ruhig und kontrolliert. Die Einsatzkräfte koordinierten die Maßnahmen effizient, sodass die Entschärfung ohne Zwischenfälle durchgeführt werden konnte.

Hintergrund des Fundes

Die Bombe stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und wurde bei Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei entdeckt. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sicherten den Fund und bereiteten die kontrollierte Sprengung des Zünders vor. Die Anwohner wurden rechtzeitig informiert und konnten ihre Wohnungen vor der Evakuierung verlassen.

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Der Einsatz zeigt, dass auch Jahrzehnte nach Kriegsende noch immer Blindgänger im Boden schlummern. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, verdächtige Gegenstände umgehend zu melden und nicht eigenständig zu berühren.

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