Die Universitätsklinik in Halle erhält rund acht Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Sachsen-Anhalt. Mit dem Geld soll die medizinische Ausstattung verbessert werden, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Gefördert wird die Anschaffung von sechs Großgeräten.
Ein zentrales Projekt ist ein voll automatisiertes Laborsystem, das mit Hilfe von Robotik und Künstlicher Intelligenz rund um die Uhr medizinische Proben analysieren kann. In diese Anschaffung fließen etwa 3,9 Millionen Euro.
Weitere geplante Anschaffungen sind ein Magnetresonanztomograph (MRT) für den Bereich Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, zwei neue Herz-Lungen-Maschinen sowie ein spezieller Scanner für das Institut für Pathologie. Die Geräte sollen präzisere Diagnosen, schonendere Behandlungen und bessere Überlebenschancen für Patienten ermöglichen.
Das Universitätsklinikum Halle ist eng mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verbunden und vereint Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Es beschäftigt eigenen Angaben zufolge mehr als 5.800 Menschen und zählt rund 2.200 Studierende.



