Jörg Dahlmann sagt WM-Einsatz wegen Krebsdiagnose ab
Jörg Dahlmann sagt WM-Einsatz wegen Krebsdiagnose ab

Der Sportkommentator und Journalist Jörg Dahlmann hat seine vierte Krebsdiagnose öffentlich gemacht. Der 67-Jährige sollte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als Moderator in der Türkei arbeiten, doch daraus wird nichts. „Bei mir wurde ein Tumor in der Leber festgestellt“, teilte Dahlmann dem Sender RTL mit. Statt des mehrwöchigen WM-Einsatzes im Robinson Club Camyuva in der Türkei an der Seite von Béla Réthy stehen nun Untersuchungen und eine Operation auf dem Programm. Er habe erste Symptome in den Gallengängen gespürt, die stärker wurden, sodass er zum Arzt ging. Offenbar müssen seine Galle und ein Teil seiner Leber entfernt werden.

Jörg Dahlmann macht Krebsdiagnose öffentlich: „Shit!“

Auch auf seinem Instagram-Profil machte Dahlmann die Diagnose zum Thema. „Ja, leider muss ich wieder gegen Dinge in meinem Körper kämpfen, die dort nicht sein sollten. Nach Darm, Haut und Prostata meldet sich jetzt mal die Leber zu Wort. Shit!“, schrieb er. In einem kurzen Video zitierte er den Kultfußballer Andreas Brehme: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Es ist die vierte Krebsdiagnose für Dahlmann. Bereits 2005 war er an Darmkrebs erkrankt, später kamen Hautkrebs und Prostatakrebs hinzu. „Jetzt ist die Leber mal dran“, sagte Dahlmann. Er gehe aus zwei Gründen an die Öffentlichkeit: Erstens wolle er allen Erkrankten Mut machen, nicht aufzugeben. „Und zweitens: Geht zur Vorsorge!“, mahnte der Moderator. „Seid nicht schlampig. Denn oft – wenn man Symptome verspürt – ist es zu spät.“

Jörg Dahlmann hat Leberkrebs: „Ich habe Angst! Ja, Riesenbammel!“

Seine Ärzte an der Uniklinik in Bonn hätten den Krebs rechtzeitig entdeckt, sodass er als heilbar gelte, sagte er. Trotz der schwierigen Operation, die vor ihm liege, blicke er positiv in die Zukunft. „Ich bin eh dankbar, dass die Wissenschaft in der Medizin so fortgeschritten ist“, so Dahlmann. Der Moderator hat nach eigenen Angaben einen Genfehler: Ihm fehle ein Reparatur-Gen, das gewisse Krebszellen zerstöre. Dieses Schicksal teile er offenbar mit mehreren Familienmitgliedern: Sein Vater, Großvater und Onkel hatten Krebs und sind daran gestorben. Er selbst habe hingegen „unglaubliches Glück bisher.“ Seine Fans bittet Dahlmann: „Drückt mir bitte die Daumen, dass es auch diesmal gutgeht.“ Und er offenbart: „Ich habe Angst! Ja, Riesenbammel! Aber ich bin auch zuversichtlich!“

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