Krankenstand in Deutschland sinkt leicht auf 5,3 Prozent
Krankenstand sinkt leicht auf 5,3 Prozent

Krankenstand sinkt leicht – psychische Erkrankungen häufiger als Atemwegserkrankungen

Der Krankenstand in Deutschland ist nach Angaben der Krankenkasse DAK-Gesundheit im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Er lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 5,3 Prozent und war damit 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahreszeitraum, wie die DAK am Montag in Hamburg unter Berufung auf Daten ihrer Versicherten mitteilte. Psychische Erkrankungen lösten Atemwegserkrankungen als häufigsten Krankschreibungsgrund ab.

Rückgang bei Atemwegserkrankungen, Anstieg bei psychischen Leiden

Der Auswertung zufolge gab es im Halbjahresvergleich einen Rückgang bei Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen um 21 Prozent, während die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen um neun Prozent stieg. „Unsere Analyse zeigt, wie schnell sich Fehlzeiten durch das reale Krankheitsgeschehen nach oben oder unten entwickeln können“, erklärte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. „Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen.“

Durchschnittlich 53 von 1000 Beschäftigten krankgeschrieben

Die Prozentangabe bedeutet, dass an jedem Tag zwischen Januar und Juni 2026 im Durchschnitt 53 von 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben waren. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2025 waren es den DAK-Daten zufolge 54 von 1000 gewesen. Bei der Krankschreibungsdauer gab es demnach eine leichte Zunahme – von durchschnittlich 9,5 Tagen im ersten Halbjahr 2025 auf 9,7 Tage in der ersten Jahreshälfte 2026.

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Datenbasis von 2,2 Millionen Versicherten

Grundlage der Auswertung bildeten die Daten von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK. Die Kasse ließ diese von dem Berliner Institut Iges analysieren.

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