Gesundheitsministerin plant Kürzungen bei Krebsvorsorge
Die Bundesregierung erwägt massive Einschnitte bei der Krebsvorsorge. Besonders betroffen ist das kostenlose Hautkrebs-Screening, das bisher für alle gesetzlich Versicherten angeboten wird. Dieses soll nach den Plänen der Gesundheitsministerin gestrichen werden.
Experten warnen vor Folgen
Top-Experten schlagen Alarm: „Wird die Vorsorge eingeschränkt, wird es mehr Krebsfälle geben“, warnen sie. Eine späte Diagnose führt häufig zu schlechteren Behandlungsergebnissen und vermeidbaren Todesfällen. Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, doch die Experten raten, jetzt zu handeln.
Welche Vorsorgeuntersuchungen noch kostenlos sind
Bislang sind viele Krebsvorsorgeuntersuchungen für gesetzlich Versicherte kostenlos. Dazu gehören neben dem Hautkrebs-Screening auch die Darmspiegelung, der Gebärmutterhalskrebs-Abstrich und die Mammographie. Die geplanten Kürzungen könnten diese Leistungen jedoch einschränken.
Handlungsempfehlungen für Versicherte
Um das persönliche Krebsrisiko zu senken, empfehlen Experten, die noch verfügbaren Vorsorgeuntersuchungen zeitnah wahrzunehmen. Dazu zählen:
- Hautkrebs-Screening: Alle zwei Jahre für Versicherte ab 35 Jahren.
- Darmspiegelung: Für Männer ab 50, Frauen ab 55 Jahren.
- Mammographie: Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre.
- Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: Für Frauen ab 20 Jahren jährlich.
Diese Checks können Leben retten. Die geplanten Kürzungen sind noch nicht beschlossen, aber die Zeit drängt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich jetzt um Ihre Vorsorge zu kümmern.



