Bin ich schon in den Wechseljahren? Ein Selbsttest bringt Klarheit
Schlaflos, erschöpft, gereizt – normale Stresssymptome oder bereits die Wechseljahre? Anne-Kathrin Neuberg-Vural, Redakteurin im Ressort Leben, suchte Antworten im Menopause-Zentrum in Frankfurt und machte eine überraschende Entdeckung.
Die diffusen Symptome einer 42-Jährigen
Mit 42 Jahren, zwei Kindern und einem fordernden Job hatte die Autorin das Gefühl, dass ihr Körper und Geist plötzlich eigene Wege gehen. Obwohl ihre Periode noch regelmäßig kam, war sie stärker geworden. Hinzu kamen Schlafstörungen, innere Unruhe, Konzentrationsprobleme, Hitzewellen und Gelenkbeschwerden. Lange redete sie sich ein, dass dies alles normaler Stress sei. Doch leise keimte der Verdacht: Könnte dies die Perimenopause sein?
Unzureichende Betreuung in der Praxis
Bei ihrer niedergelassenen Gynäkologin fand sie keine ausreichende Hilfe. Zwischen Krebsvorsorge, Schwangerschaftsbetreuung und vollem Wartezimmer blieb kaum Zeit für ihre Fragen. Dr. Agnes Jacobs, die selbst vier Jahre in einer Praxis mit Kassensitz arbeitete, kennt das Problem: Pro Patientin blieben nur zehn bis fünfzehn Minuten – zu wenig für das komplexe Thema Wechseljahre. Ihr Angebot: eine gründliche Untersuchung im privaten Menopause-Zentrum in Frankfurt.
Die überraschende Diagnose
Die Ergebnisse aus Bluttest und Gespräch enthüllten, was wirklich hinter den Symptomen steckt: ein Nährstoffmangel, mit dem die Autorin nicht gerechnet hatte. Die Untersuchung zeigte, wie komplex die Wechseljahre tatsächlich sein können und dass nicht immer nur die Hormone schuld sind. Der Artikel beleuchtet die Bedeutung eines umfassenden Checks und gibt Einblicke in die Arbeit des Menopause-Zentrums.



