DNA-Massentest in Kiel: 178 Proben nach Steinwurf auf Polizei
178 DNA-Proben nach Steinwurf auf Polizei in Kiel

Im Fall des Pflastersteinwurfs von einem Hochhaus in Kiel-Mettenhof auf einen Polizei-Streifenwagen haben 178 Personen freiwillig eine Speichelprobe abgegeben. Das teilte die Polizei Kiel mit. Insgesamt wurden 189 Bewohner in dem Gebäude angetroffen. Der DNA-Massentest dient der Identifizierung des Täters, nachdem am Stein DNA-Spuren gefunden wurden.

Tatablauf in der Nacht zum 2. Juni

Aus einem oberen Stockwerk des 25-stöckigen Hochhauses, bekannt als „Weißer Riese“ in Kiel, wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni gegen 0:45 Uhr ein Pflasterstein auf einen Streifenwagen geworfen. Der Stein durchschlug die Windschutzscheibe. Eine 25-jährige Polizistin auf dem Beifahrersitz wurde an der Hand und am Sprunggelenk verletzt. Ein Gericht ordnete daraufhin die Durchführung eines DNA-Massentests an.

Durchführung des Massentests

Am Dienstagmorgen setzten Einsatzkräfte der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeiabteilung aus Eutin den Beschluss um. Betroffen waren alle Personen, die in dem Mehrfamilienhaus am Kurt-Schumacher-Platz 1 gemeldet oder tatsächlich wohnhaft sind und zum Tatzeitpunkt älter als 14 Jahre waren. Die Abgabe der DNA erfolgte freiwillig, so die Polizei.

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Nächste Schritte

Der nächste Schritt umfasst die Aufbereitung und Analyse der Speichelproben sowie den anschließenden Abgleich mit den am Stein gefundenen DNA-Spuren. Die Polizei hofft, so den Täter zu ermitteln und die Tat aufzuklären.

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