Bombenentschärfung in Cottbus: Zugverkehr stundenlang unterbrochen
Bombenentschärfung in Cottbus: Zugverkehr unterbrochen

Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat am heutigen Nachmittag in Cottbus zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Zugverkehrs geführt. Ab dem Mittag fuhren für rund zweieinhalb Stunden keine Bahnen mehr. Kampfmittel-Spezialisten entschärften den Blindgänger auf einer Baustelle des Bahnwerks.

250-Kilo-Bombe mit zwei Zündern

Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine 250 Kilogramm schwere Bombe amerikanischer Bauart mit zwei Zündern. Der Fundort lag nahe des Hauptbahnhofs, der vorübergehend gesperrt werden musste. Rund 3.000 Anwohner und Geschäftsleute wurden aufgefordert, einen Sperrbereich um die Fundstelle zu verlassen. Eine Turnhalle stand als Notunterkunft zur Verfügung.

Wiederholte Bombenfunde in Bahnhofsnähe

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Umgebung des Cottbuser Bahnhofs Weltkriegsmunition entdeckt wird. In den vergangenen Monaten war es wiederholt zu Bombenfunden in Bahnhofsnähe gekommen. Die Bahn hatte erst im Januar 2024 in Cottbus ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Betrieb genommen. Eine zweite Werkshalle befindet sich derzeit im Bau.

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Die Entschärfung verlief nach Angaben der Einsatzkräfte ohne Zwischenfälle. Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen. Die Polizei bedankte sich bei den betroffenen Anwohnern für ihre Geduld und Kooperation.

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