Risse, abgebrochene Teile und Feuchtigkeit – die 117 Jahre alten Dinosaurier-Skulpturen im Tierpark Hagenbeck benötigen dringend eine Restaurierung. Die Restauratorin Christiane Maier hat mit der Untersuchung des Allosaurus-Modells begonnen, das als Muster für die insgesamt zwölf historischen Saurier-Skulpturen dient.
Erste Bestandsaufnahme zeigt Schäden
„Es ist einiges dran zu tun“, sagte die 54-jährige Expertin nach ihrer ersten Begutachtung. Der Allosaurus, der seit 1909 im Tierpark steht, weist deutliche Altersspuren auf. Die Skulpturen gehören seit Generationen fest zu einem Hagenbeck-Besuch und sind denkmalgeschützt.
Maier untersucht das Modell am Orang-Utan-Haus detailliert: Sie analysiert die verwendeten Materialien, prüft die Standfestigkeit und dokumentiert alle Schäden digital. Proben werden im Labor weiter untersucht, um den genauen Zustand zu ermitteln.
Ziel: Instandhaltung der Dinosaurier
„Das Ziel dieser Maßnahme ist die Instandhaltung dieser Dinosaurier“, erklärte die Restauratorin. Auf Basis ihrer Ergebnisse soll ein Konzept erarbeitet werden, das den Aufwand und die Kosten einer Restaurierung beziffert. Der Tierpark wird gemeinsam mit dem Denkmalschutzamt über das weitere Vorgehen entscheiden.
Die zwölf Dinosaurier-Skulpturen wurden 1909 geschaffen und sind seitdem eine feste Attraktion. Der Zahn der Zeit hat jedoch an den Riesen der Urzeit genagt. Die Restauratorin will nun klären, wie aufwendig eine Wiederherstellung wäre.



