Drei Festnahmen nach Schüssen auf Haus in Berlin-Spandau
Drei Festnahmen nach Schüssen in Berlin-Spandau

Gut zwei Monate nach Schüssen auf ein Haus in Berlin-Spandau hat die Polizei drei verdächtige Männer festgenommen. Die Beschuldigten stünden im Verdacht, für versuchte schwere räuberische Erpressung, Wohnungsdiebstähle und Verstöße gegen das Waffengesetz verantwortlich zu sein, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Durchsuchungen mit über 200 Einsatzkräften

Die drei Verdächtigen seien bei Durchsuchungen am Donnerstag vorläufig festgenommen worden. Dabei hätten die mehr als 200 Einsatzkräfte unter anderem auch Mobiltelefone und illegale Drogen sichergestellt. Wie alt die festgenommenen Männer waren, war zunächst unklar. Ein Ermittlungsrichter sollte über Haftbefehle entscheiden. Zwei weitere Beschuldigte sitzen auf der Grundlage von Haftbefehlen in anderer Sache bereits in Untersuchungshaft.

Erst Einbruch – dann Schüsse

Am 1. Mai dieses Jahres soll nach Angaben der Ermittler auf das Wohnhaus eines Mannes in Spandau geschossen worden sein. Drei Männer im Alter zwischen 27 und 48 Jahren sollen zuvor im April in das gleiche Haus eingebrochen sein. Außerdem sollen zwei Verdächtige im Alter von 24 und 29 Jahren laut Polizei und Staatsanwaltschaft im Juni versucht haben, ein bisher unbekanntes Opfer mit Waffen zur Zahlung von Geld zu nötigen, auf das sie keinen Anspruch hatten.

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Sondereinheit Ferrum ermittelt

Die Sondereinheit Ferrum der Berliner Polizei vollstreckte im Auftrag der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag die sechs Durchsuchungsbeschlüsse. Ferrum ist das lateinische Wort für Eisen, Telum für Waffe. Die Ermittlungen dauern an.

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