Flaschenwurf-Angriff auf Linken-Mitglied in Berlin-Lichtenberg
Flaschenwurf auf Linken-Mitglied in Berlin

Ein junger Mann ist mutmaßlich aus politischen Gründen in Berlin-Lichtenberg mit einem Flaschenwurf angegriffen und schwer verletzt worden. Der 19-Jährige, der nach eigenen Angaben Mitglied der Partei Die Linke ist, lief gegen Mitternacht durch den Nibelungenpark, als ihm ein Mann entgegenkam, wie die Polizei mitteilte. Direkt nach der Begegnung wurde der junge Mann beleidigt und von einer Flasche am Hinterkopf getroffen. Er flüchtete, eine Anwohnerin alarmierte Sanitäter, die den Mann in ein Krankenhaus brachten. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt.

Hintergründe der Tat

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall im Nibelungenpark im Berliner Bezirk Lichtenberg. Das Opfer gab an, zuvor von dem Täter beleidigt worden zu sein, bevor die Flasche geworfen wurde. Die genauen Umstände und die politische Motivation sind Gegenstand der Ermittlungen des Staatsschutzes. Die Polizei sucht nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können.

Reaktionen und politische Einordnung

Der Angriff auf das Linken-Mitglied hat in der politischen Landschaft Berlins Bestürzung ausgelöst. Die Partei Die Linke verurteilte die Tat scharf und forderte eine schnelle Aufklärung. „Wir sind erschüttert über diesen feigen Angriff auf eines unserer Mitglieder. Politische Gewalt darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, erklärte ein Sprecher der Berliner Linken. Die Ermittlungen des Staatsschutzes unterstreichen den Verdacht, dass die Tat einen politischen Hintergrund hat.

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Ermittlungen und Sicherheitsmaßnahmen

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, was bei politisch motivierten Straftaten üblich ist. Die Polizei prüft derzeit, ob der Täter in Verbindung mit extremistischen Gruppierungen steht. Der 19-Jährige befindet sich nach Angaben der Klinik außer Lebensgefahr, aber die Verletzungen waren schwerwiegend. Die Behörden haben die Sicherheitsmaßnahmen in der Umgebung des Nibelungenparks verstärkt und bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung des Täters.

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