Am 17. Verhandlungstag im Mordprozess um den kleinen Fabian sorgte die Aussage einer Freundin der Angeklagten Gina H. für einen emotionalen Moment im Gerichtssaal. Die Freundin brach während ihrer Vernehmung in Tränen aus, wie BILD-Reporter Johannes Schmitz berichtet.
Emotionale Aussage erschüttert Gericht
Die Zeugin, eine enge Vertraute von Gina H., wurde zu deren Umfeld befragt. Als sie Details über die Beziehung zu Fabian und die Geschehnisse vor der Tat schilderte, konnte sie ihre Fassung nicht mehr bewahren. Die Tränen der Freundin sorgten für eine angespannte Stimmung im Saal. Der Vorsitzende Richter unterbrach die Vernehmung kurzzeitig, um der Zeugin eine Pause zu ermöglichen.
Bereits zuvor hatten andere Zeugen belastende Aussagen gemacht. Die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, Fabian getötet zu haben. Der Prozess zieht sich bereits über mehrere Wochen hin, und die heutige Aussage könnte ein weiteres Puzzlestück im Fall sein.
Hintergrund des Falls
Fabian, ein Junge aus der Nachbarschaft, wurde vor Monaten tot aufgefunden. Die Ermittlungen führten schnell zu Gina H., die seitdem in Untersuchungshaft sitzt. Der Prozess wird von den Medien intensiv verfolgt, da der Fall bundesweit für Entsetzen sorgte. Die Verteidigung von Gina H. bestreitet die Vorwürfe und versucht, die Glaubwürdigkeit der Zeugen zu erschüttern.
Die Verhandlung wird am kommenden Dienstag fortgesetzt. Dann sollen weitere Sachverständige gehört werden. Das Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.



