Polizeieinsatz in Halle an der Saale
Am Samstagabend gegen 21 Uhr rückten mehrere Einsatzwagen der Polizei in der Genfer Straße in Halle an der Saale vor einem Mehrfamilienhaus an. Der Grund: Vier deutsche Mädchen unter 14 Jahren sollen Opfer einer Massenvergewaltigung geworden sein. Die mutmaßlichen Täter sind vier Jugendliche aus Mali und Portugal.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Polizei bestätigte den Einsatz, machte aber zunächst keine weiteren Angaben zum genauen Tatablauf. Nach Informationen von BILDplus sollen die Mädchen in einer Wohnung des Hauses eingesperrt und dort mehrfach vergewaltigt worden sein. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Die mutmaßlichen Täter wurden noch am Tatort vorläufig festgenommen. Sie befinden sich nun in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren. Es wird geprüft, ob es eine Verbindung zwischen den Opfern und den Tätern gab.
Nachbarn schildern ihre Sicht
Anwohner berichteten von einem Großeinsatz mit mehreren Streifenwagen und einem Rettungswagen. „Es war sehr viel Polizei hier, das hat uns alle erschreckt“, sagte ein Nachbar. Eine andere Anwohnerin erzählte, sie habe laute Schreie aus dem Haus gehört, bevor die Polizei eintraf. Die Beamten hätten die Umgebung weiträumig abgesperrt.
Die Opfer wurden nach der Tat medizinisch versorgt und psychologisch betreut. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an.



