Drei Tote am Harzturm: Familie aus der Schweiz springt in den Tod
Am Harzturm in Torfhaus (Niedersachsen) ereignete sich am 17. Juli 2026 eine Tragödie: Eine Familie aus der Schweiz – Mutter, Vater und ihr kleiner Sohn – sprangen von der Aussichtsplattform aus rund 45 Metern Höhe in den Tod. Die Polizei teilte mit, dass nach aktuellem Ermittlungsstand kein Verschulden Dritter vorliegt. Die Hintergründe werden weiter untersucht.
Schock und Bestürzung im Ort
Der Vorfall löste tiefe Bestürzung in Altenau aus. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Ehrenberg (74, parteilos) sagte: „Der Turm steht seit drei Jahren. So etwas ist noch nie passiert. Wir sind tief erschüttert.“ Nach seinen Angaben war die Familie mit einem Wohnmobil aus der Schweiz angereist. Der Sohn war noch im Kleinkindalter. Einer der beiden Erwachsenen hielt das Kind im Arm, als die Familie sprang.
Viele Augenzeugen erlebten den Sturz mit
Die Tat ereignete sich um 16.45 Uhr, als die Familie über die Brüstung kletterte und sprang. Der Bürgermeister erklärte: „Der Harzturm war um diese Zeit gut besucht.“ Ein Mitarbeiter der nahegelegenen Touristeninformation berichtete: „Der Aufprall war sogar bei uns im Gebäudeinneren zu hören.“ Ein Kriseninterventionsteam betreute die zahlreichen Augenzeugen des Unglücks.
Spuren am Unglücksort und offene Fragen
Unterhalb des Turms markieren weiße Kreise der Spurensicherung die Stellen auf dem Rasen, an denen die drei Menschen aufschlugen. Direkt daneben liegen große Findlinge. Wann Besucher wieder auf die Aussichtsplattform dürfen, ist derzeit offen. Bürgermeister Ehrenberg kündigte an: „Wir werden im Rat über eventuelle zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen beraten.“ Die Ermittlungen der Polizei dauern an.



