Kokain-Prozess in Rostock: Segeljacht mit 264 Kilo gestoppt
Kokain-Prozess: Jacht mit 264 Kilo gestoppt

Vor dem Landgericht Rostock beginnt am 12. August 2026 der Prozess gegen zwei mutmaßliche Drogendealer. Die Angeklagten, ein 59-jähriger Mann und eine 67-jährige Frau aus dem Landkreis Rostock, sollen versucht haben, mit einer Segeljacht Kokain aus Kolumbien nach Deutschland zu schmuggeln.

Anklage: 264 Kilogramm Kokain an Bord

Laut Anklage kauften die beiden eine Segeljacht, um damit Kokain im dreistelligen Kilogrammbereich von Kolumbien nach Deutschland zu transportieren. Am 4. Juli 2025 brachen sie von Kolumbien aus in Richtung Europa auf. An Bord befanden sich rund 264 Kilogramm Kokain.

Gut einen Monat später, im August 2025, wurden sie von portugiesischen Ermittlungsbehörden in der Nähe der Azoren gestoppt und durchsucht. Dabei wurde das Rauschgift sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Verabredung zum Verbrechen vor.

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Prozess vor der ersten Strafkammer

Der Prozess findet vor der ersten Strafkammer des Landgerichtes Rostock statt. Die Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Für das Verfahren sind 13 Verhandlungstage bis zum 16. Oktober 2026 angesetzt.

Das Landgericht Rostock teilte mit, dass die Hintergründe des mutmaßlichen Drogenschmuggels im Prozess geklärt werden sollen. Es wird erwartet, dass die Beweisaufnahme unter anderem die Beschaffung der Jacht, die Reiseplanung und die Rolle der Angeklagten beleuchten wird.

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