Oslo (Norwegen) – Das Urteil im Fall Marius Borg Høiby ist gefallen: Der 29-jährige Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wurde am Montagmorgen vom Amtsgericht Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt. Bei der Urteilsverkündung war der Angeklagte persönlich nicht anwesend.
Reaktionen auf das Urteil
Die BILD-Show-Chefin Tanja May zeigte sich überrascht von der Höhe der Strafe. „Ich finde das ein sehr mildes Urteil“, sagte sie in einer ersten Stellungnahme. Ihrer Einschätzung nach hätte die Strafe angesichts der Schwere der Vorwürfe deutlich höher ausfallen müssen.
Hintergründe des Prozesses
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby hatte international für Aufsehen gesorgt. Der Sohn der Kronprinzessin stand wegen mehrerer Delikte vor Gericht, darunter Körperverletzung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Staatsanwaltschaft hatte eine mehrjährige Haftstrafe gefordert.
Während des Verfahrens kamen erschütternde Details ans Licht. Mehrere Zeugen, darunter eine Ex-Freundin, erhoben schwere Vorwürfe gegen den Angeklagten. Eine Psychologin bescheinigte ihm eine dissoziale Persönlichkeitsstörung.
Abwesenheit bei der Urteilsverkündung
Marius Borg Høiby selbst war bei der Verkündung des Urteils nicht im Gerichtssaal anwesend. Gründe für sein Fernbleiben wurden zunächst nicht genannt. Berichten zufolge soll er sich weiterhin in Untersuchungshaft befinden.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft können Berufung einlegen. Der Fall wird die norwegische Öffentlichkeit und die königliche Familie noch länger beschäftigen.



