Marius Borg Høiby (29), der Skandalsohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), verbüßt seine vierjährige Haftstrafe unter außergewöhnlich komfortablen Bedingungen. Obwohl er wegen 34 Straftaten verurteilt wurde und eine elektronische Fußfessel trägt, lässt er es sich auf dem königlichen Anwesen Schloss Skaugum richtig gut gehen. Wie BILD exklusiv erfuhr, sonnt er sich am Pool, grillt mit Freunden und feiert ausgelassene Partys – ein royales Leben trotz Urteil.
Die schockierende Anklage: Von Vergewaltigung bis Drogenhandel
Der 29-Jährige war in rund 40 Fällen angeklagt, darunter vier Vergewaltigungen, Drohungen, ein Haschisch-Transport, häusliche Gewalt und mehrere Verkehrsdelikte. Am 2. Februar 2026 wurde er in Untersuchungshaft genommen, nachdem er trotz eines gerichtlichen Kontaktverbots eine Freundin aufsuchte und sie mit einem Messer bedrohte. Die Staatsanwaltschaft warf ihm ein systematisches Muster von Gewalt und Missbrauch vor.
Haftbedingungen wie im Luxusresort
Doch anstatt in einer normalen Justizvollzugsanstalt zu sitzen, darf Marius die Zeit auf dem Anwesen seiner Mutter verbringen. Eine norwegische Rechtsexpertin erklärte gegenüber BILD, dass die sogenannte „Hausarrest-Variante“ mit elektronischer Überwachung in Norwegen bei bestimmten Straftätern angewandt wird – allerdings selten bei solch schweren Delikten. „Die Bedingungen sind extrem privilegiert“, so die Expertin. „Er hat Zugang zu Pool, Fitnessraum und kann Besuch empfangen. Das ist mehr als ungewöhnlich für einen Verurteilten mit 34 Straftaten.“
Grillabende und Partys mit Freunden
Laut Augenzeugen soll Marius regelmäßig Freunde zu Grillpartys einladen. Bei schönem Wetter verbringt er Stunden am Pool des Anwesens. Die norwegische Justiz bestätigte, dass die Auflagen des Hausarrests nur minimale Einschränkungen vorsehen: Er muss sich zwischen 22 Uhr und 6 Uhr in seiner Wohnung aufhalten, darf das Grundstück nicht verlassen und muss die Fußfessel tragen. Besuche sind erlaubt, solange keine Straftaten begangen werden.
Kritik an der Privilegienbehandlung
Die Entscheidung, Marius auf Schloss Skaugum unterzubringen, stößt auf massive Kritik. Der norwegische Strafvollzugsexperte Leif Åge Lien vom Kriminalitätsopferverband sagte: „Dieser Fall zeigt, dass das Justizsystem für Reiche und Prominente anders funktioniert. Normale Bürger würden niemals solche Haftbedingungen erhalten.“ Der Anwalt der Verteidigung argumentierte hingegen, dass Marius wegen Sicherheitsbedenken nicht in ein normales Gefängnis könne – er sei dort Bedrohungen durch andere Insassen ausgesetzt.
Eine ungewöhnliche Untersuchungshaft
Bereits während der Untersuchungshaft ab Februar profitierte Marius von Sonderregelungen. Statt einer Zelle durfte er in einer separaten Wohneinheit auf dem Schlossgelände leben. Die Kosten für die elektronische Überwachung und das zusätzliche Sicherheitspersonal trägt laut Staatsanwaltschaft größtenteils die königliche Familie. Die BILDplus-Recherche zeigt, dass Marius trotz der Schwere seiner Taten weiterhin ein Leben in Saus und Braus führt – während seine Opfer unter den Folgen leiden.
Insgesamt steht Marius Borg Høiby für 34 Straftaten, davon vier Vergewaltigungen, vor Gericht. Seine Haftstrafe beträgt vier Jahre, aber wie viel Zeit er tatsächlich hinter Gittern verbringen wird, ist unklar. Bei guter Führung könnte er nach zwei Jahren zur Bewährung entlassen werden. Bis dahin genießt er die Annehmlichkeiten von Schloss Skaugum – ein krasser Kontrast zu den normalen Haftbedingungen in Norwegen.



