Nach einem Messerangriff in Dresden hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen einen 20-jährigen Mann erlassen. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen den syrischen Staatsangehörigen wegen versuchten Totschlags. Er soll am Samstagabend nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen einem 26-Jährigen ein Messer in den linken Oberkörper gerammt haben.
Tatablauf und Festnahme
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend im Stadtgebiet von Dresden. Nach Angaben der Polizei kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 20-Jährige dem 26-jährigen Opfer ein Messer in den linken Oberkörper gestoßen haben. Der Verletzte musste anschließend notoperiert werden. Nach der Tat konnte der Verdächtige noch am Tatort von der Polizei gefasst werden.
Ermittlungen und Hintergründe
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen übernommen und wirft dem 20-Jährigen versuchten Totschlag vor. Der Beschuldigte ist wie das Opfer syrischer Staatsangehöriger. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang unklar. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Der Haftbefehl wurde am Sonntag erlassen, der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Reaktionen und Ausblick
Die Tat sorgt in Dresden für Bestürzung. Die Behörden haben angekündigt, die Ermittlungen mit Hochdruck fortzuführen. Der Gesundheitszustand des 26-jährigen Opfers ist nach der Notoperation stabil, wie die Polizei mitteilte. Weitere Details zu den Hintergründen wollen die Ermittler erst nach Abschluss der Vernehmungen bekannt geben.



