Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt
Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft

Urteil im Mammutprozess gegen Marius Borg Høiby

Oslo. Im spektakulären Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, ist am Montag das Urteil verkündet worden. Der 29-Jährige muss für vier Jahre ins Gefängnis. Dies berichten die norwegischen Zeitungen „Verdens Gang“ und „Aftenposten“ übereinstimmend.

Umfangreiche Anklagepunkte

Høiby war in insgesamt 40 Punkten angeklagt. Die Vorwürfe umfassen unter anderem die Vergewaltigung von vier Frauen, während diese schliefen oder bewusstlos waren. Darüber hinaus soll er mehrere Ex-Freundinnen sowohl körperlich als auch psychisch misshandelt haben.

Der Prozess hatte über mehrere Monate hinweg für großes mediales Interesse gesorgt. Die norwegische Justiz sprach nun ein deutliches Urteil, das die Schwere der Taten widerspiegelt.

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Reaktionen und Ausblick

Die Verteidigung kündigte bereits an, in Berufung gehen zu wollen. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich zufrieden mit dem Urteil. Für das norwegische Königshaus ist der Fall eine große Belastung, da Kronprinzessin Mette-Marit selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Sie leidet an Lungenfibrose und wartet auf eine Lungentransplantation.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die genauen Hintergründe der Taten und die Beweislage wurden im Prozess detailliert erörtert. Die Öffentlichkeit verfolgte den Fall mit großer Anteilnahme.

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