Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist laut übereinstimmenden Medienberichten zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Zeitungen „Verdens Gang“ und „Aftenposten“ berichteten am heutigen Donnerstag über das Urteil. Die Verurteilung erfolgte wegen einer Reihe von Straftaten, deren genaue Details zunächst nicht bekannt gegeben wurden.
Hintergrund des Falls
Marius Borg Høiby, der älteste Sohn der Kronprinzessin aus einer früheren Beziehung, stand seit längerem im Fokus der norwegischen Justiz. Der 27-Jährige war in mehrere rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt, die nun mit diesem Urteil ihren vorläufigen Abschluss fanden. Die norwegische Königsfamilie hat sich bislang nicht offiziell zu dem Fall geäußert.
Reaktionen und Ausblick
Das Urteil hat in Norwegen für großes Aufsehen gesorgt, da es sich um ein Mitglied der königlichen Familie handelt. Die genauen Straftaten, die zu der Haftstrafe führten, wurden von den Medien nicht im Detail genannt. Es wird erwartet, dass weitere Informationen im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Die Verteidigung von Høiby hat bereits angekündigt, eine mögliche Berufung zu prüfen.



