Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen fünf Männer im Alter von 33 bis 38 Jahren erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im November 2023 aus einer Sparkassenfiliale im Stadtteil Hamm rund 1,95 Millionen Euro Bargeld gestohlen zu haben. Die Behörde wirft den Beschuldigten gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahl vor.
Einbruch über Tiefgarage
Laut Staatsanwaltschaft verschafften sich die Täter Zugang zur Bank über eine angrenzende Tiefgarage. Dort brachen sie mehrere Schließfächer auf und entwendeten das Geld. „Die Angeschuldigten sollen sich über eine Tiefgarage Zugang zur Bank verschafft und Schließfächer aufgebrochen haben“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Überrascht von Mitarbeiterin und Kundin
Während des Einbruchs wurden die Täter von einer Mitarbeiterin und einer Kundin überrascht. Die Mitarbeiterin alarmierte umgehend die Polizei. Dennoch gelang den Einbrechern die Flucht mit der Beute in einem dunklen SUV. Die Polizei fahndete zunächst erfolglos nach den Tätern.
Ermittlungen und Festnahmen
Erst im Juni 2026 machte die Staatsanwaltschaft die genaue Höhe der Beute öffentlich. Zuvor hatten die Behörden keine Angaben dazu gemacht. Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Tatverdächtige identifiziert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft saßen zwei von zwischenzeitlich sechs Tatverdächtigen bereits wegen anderer Delikte in Haft. Zwei weitere wurden im Mai 2026 verhaftet. Die nun Angeklagten sind die mutmaßlichen Haupttäter.
Rechtliche Schritte
Die Anklage wurde nun beim zuständigen Landgericht Hamburg eingereicht. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Die Beschuldigten gelten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.



