Nach monatelanger Flucht ist eine 17-jährige Mordverdächtige aus Castrop-Rauxel in Litauen festgenommen worden. Die Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA) Nordrhein-Westfalen hatten die Jugendliche im Rahmen einer intensiven Fahndung aufgespürt. Die Festnahme erfolgte am 19. Juni 2026 in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und den litauischen Behörden.
Hintergrund der Fahndung
Die 17-Jährige stand im dringenden Verdacht, einen Mord begangen zu haben. Seit Monaten war sie auf der Flucht, bevor die Zielfahndung des LKA NRW ihre Spur nach Litauen führte. Die Behörden lobten die gute Kooperation aller beteiligten Dienststellen, die zu dem Erfolg beigetragen habe.
„Die hartnäckige Arbeit der Zielfahnder und die enge Abstimmung mit internationalen Partnern haben zur Festnahme geführt“, erklärte ein Sprecher des LKA NRW. Weitere Details zu den genauen Umständen der Festnahme oder dem Tatvorwurf wurden zunächst nicht genannt.
Auslieferung nach Deutschland erwartet
Die Verdächtige befindet sich derzeit in litauischem Gewahrsam. Ein Auslieferungsverfahren nach Deutschland wurde eingeleitet. Die Behörden rechnen damit, dass die Jugendliche in Kürze nach Nordrhein-Westfalen überstellt wird, wo sie sich vor einem Haftrichter verantworten muss.
Der Fall zeigt die Effektivität länderübergreifender Polizeiarbeit. Das LKA NRW betonte, dass die Festnahme ohne die Unterstützung des BKA und der litauischen Polizei nicht möglich gewesen wäre. Weitere Informationen sollen in Kürze veröffentlicht werden.



