Die Berliner Polizei hat am Sonntagabend nach Schussgeräuschen im Bezirk Treptow-Köpenick eine Schreckschusspistole sichergestellt. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde die Waffe vermutlich aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus abgefeuert. In der Wohnung hielten sich den Angaben zufolge zwei Personen auf. Nähere Informationen zu den Tatverdächtigen gab die Polizei zunächst nicht preis.
Frau alarmierte die Polizei
Gegen 20 Uhr hörte eine Frau Schüsse, die aus Richtung des Mehrfamilienhauses in der Köllnischen Straße im Ortsteil Niederschöneweide kamen. Die Frau verständigte daraufhin die Polizei. Die Beamten durchsuchten das Gebäude und fanden in einer Wohnung die Schreckschusswaffe. Die Waffe wurde beschlagnahmt.
Ermittlungen wegen Waffengesetz
Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wer die Schüsse abgegeben hat. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Die Schreckschusswaffe war offenbar in einem Mehrfamilienhaus abgefeuert worden, was zu einer kurzen Unruhe in der Nachbarschaft führte. Die Polizei betonte, dass von der Waffe keine unmittelbare Gefahr für die Anwohner ausging. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.



