Bei einem Angriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade sind sechs Menschen getötet worden. Die Polizei geht von einem Sorgerechtsstreit als mutmaßlichem Tathintergrund aus. Der 45-jährige Tatverdächtige, der in Deutschland geboren wurde, hatte für heute einen Termin bezüglich des Sorgerechts für seine drei Monate alte Tochter.
Ermittler nennen Details zum Täter
Laut Polizei handelt es sich bei dem Täter um einen 45-Jährigen, über den es bereits frühere polizeiliche Erkenntnisse gibt. Er sei bislang jedoch nicht als absolut gewalttätig aufgefallen. Die Präsidentin der Polizeidirektion Lüneburg, Kathrin Schuol, bat um Rücksicht auf die Angehörigen der sechs Todesopfer. Die Herkunft der Tatwaffe ist bislang unbekannt, der Täter besaß keinen Waffenschein.
Mutter und Kind unverletzt
Nach bisherigem Erkenntnisstand waren Mutter und Kind in der Jugendhilfeeinrichtung untergebracht, beide blieben unverletzt. Die Ermittlungen laufen noch. Weitere Details werden im Laufe des Tages erwartet.



