„23.000 Leben“: Netflix-Drama über Flüchtlingsrettung im Mittelmeer
Netflix-Drama „23.000 Leben“ über Flüchtlingsrettung

Der neue Netflix-Film „23.000 Leben“ mit Louis Hofmann in der Hauptrolle ist seit Freitag weltweit auf der Streaming-Plattform abrufbar. Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Nichtregierungsorganisation „Jugend rettet“ und erzählt von einer Gruppe Jugendlicher, die ohne Erfahrung in der Seenotrettung ein Crowdfunding starten, ein altes Schiff kaufen und damit über 23.000 Menschen das Leben retten.

Ein Film mit politischer Relevanz

Für Produzent Christopher Zwickler kommt der Film zur richtigen Zeit. Er sagte zu BILD: „Für mich ist ,23.000 Leben‘ ein Film über Menschlichkeit und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.“ Louis Hofmann, der durch die Serie „Dark“ bekannt wurde, zählt zu den erfolgreichsten Schauspielern seiner Generation und steht seit 20 Jahren vor der Kamera.

Deutsches Allstar-Ensemble und Oscar-Gewinner

Der Film versammelt ein deutsches Allstar-Ensemble mit Katja Riemann, Corinna Harfouch, Ulrich Matthes, Frederick Lau, Franka Potente, Herbert Knaup, Mala Emde und Maria Dragus. Hinter der Kamera waren zwei Oscar-Gewinner beteiligt: Szenenbildner Christian Goldbeck und Komponist Volker Bertelmann, die beide für „Im Westen nichts Neues“ (2022) ausgezeichnet wurden.

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Vorbereitung und Engagement von Louis Hofmann

Um sich auf seine Rolle vorzubereiten, reiste Louis Hofmann nach Lampedusa und nahm an einem offiziellen Seenotrettungsprogramm teil. Auch nach dem Film ließ ihn das Thema nicht los: Er arbeitet ehrenamtlich in einem Café in einer Unterkunft für Geflüchtete, um ihnen zu helfen, wieder Fuß zu fassen. Der Film war zwei Wochen lang in den Kinos zu sehen und ist nun weltweit bei Netflix verfügbar.

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