Siemensstadt Square: Richtfest für Berlins neues Viertel mit 3800 Wohnungen
Siemensstadt Square: Richtfest für Berlins neues Viertel

Klirr! Und dann flog das Sektglas über die Schulter des Bauarbeiters und zerbrach – wie schön! Scherben bringen schließlich Glück, bei so einem wichtigen Berliner Richtfest ohnehin. Dieser Tag gehörte schließlich den Bauarbeitern, die das Milliarden-Viertel „Siemensstadt Square“ in die Höhe ziehen. Bei bitterer Winterkälte und auch bei über 40 Grad in der Sonne. Klirr!

Ein Viertel für die Zukunft: 3800 Wohnungen und mehr

Auf dem Siemens-Campus in Berlin entstehen 3800 Wohnungen, Schulen, Kitas und Büros. Das Richtfest markierte einen Meilenstein für das Projekt, das als eines der größten Stadtentwicklungsvorhaben der Hauptstadt gilt. Die Politik kam zur Baustelle, doch der entscheidende Moment gehörte einem Bauarbeiter, der mit dem Glaswurf den traditionellen Richtspruch vollzog.

Politik und Bauarbeiter vereint

Vertreter aus Senat und Bezirk lobten das Projekt als wichtigen Impuls für den Wohnungsbau in Berlin. „Siemensstadt Square wird ein neues Zentrum für Wohnen, Arbeiten und Bildung schaffen“, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Rund 1,5 Milliarden Euro werden investiert. Die Bauarbeiter, die unter extremen Bedingungen schuften, standen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

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Herausforderungen und Ausblick

Das Projekt steht auch für die Herausforderungen des Berliner Wohnungsmarkts: steigende Baukosten und Lieferengpässe. Dennoch soll der erste Bauabschnitt bis 2026 fertiggestellt sein. „Wir brauchen mehr solcher Vorhaben, um die Wohnungsnot zu lindern“, betonte ein Bezirksstadtrat. Die Fertigstellung des gesamten Viertels ist für 2030 geplant.

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